Laser-Messsystem

Berührungsfreie Dickenmessung

Auf der SPS/IPC/DRIVES in Nürnberg stellt Lap Laser sein neues System zur Dickenmessung von Bandware vor. Der neue Calix2 misst beispielsweise auf glänzenden Blechen, aber ebenso die Dicke von mattschwarzen Gummikalandern. Max Mandt-Merck, Vertrieb Messtechnik bei LAP Laser, ist begeistert von der jüngsten Calix-Generation: "Es ist uns gelungen, die herausragenden Produktfeatures wie beispielsweise berührungsfreie Dickenmessung und Material- und Temperaturunabhängigkeit noch robuster zu verpacken."

Gute Gründe

Der neue Calix2 misst die Dicke des durchlaufenden Bandes inline mit einer Genauigkeit ab +/- 1 µm. Die Messwerte werden online numerisch und grafisch visualisiert, Toleranzüberschreitungen werden sofort gemeldet.

Mit dem Calix2 lässt sich in der Produktion richtig Geld sparen: Größere Genauigkeit hilft, Material und teure Rohstoffe einzusparen, eine praktisch wartungsfreie Technologie, aufwändige Strahlenschutzmaßnahmen entfallen und fehleranfällige manuelle Messungen sind Vergangenheit Ein weiterer Grund, der für Calix2 spricht, ist der geringe Installationsaufwand. Das Laser-Messsystem ist leicht und kompakt gebaut und somit gut geeignet, radiometrische und Röntgenmesssysteme, beispielsweise im Rahmen von Modernisierungsmaßnahmen, rasch zu ersetzen.

Genauer als radiometrische Systeme

Die Calix-Sensoren von Lap erreichen problemlos die Präzision der bisher unter anderem in Walzwerken verwendeten radiometrischen Systeme und übertreffen diese in vielen Fällen. Die neuen Systeme sind so kompakt, dass sie ohne Umbaumaßnahmen in bestehende Bandanlagen integriert werden können. Gleichzeitig reduzieren sie den Aufwand für Strahlenschutz auf Null. Sie arbeiten im Gegensatz zu radiometrischen und Röntgenmesssystemen unabhängig von Materialeigenschaften. Sie benötigen keine regelmäßige Inline-Kalibrierung und brauchen nur selten gewartet zu werden. Das Calix-System misst die Dicke des durchlaufenden Bandes inline mit einer Genauigkeit ab +/- 1 µm. Die Messwerte werden online numerisch und grafisch visualisiert, Toleranzüberschreitungen werden sofort gemeldet.

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Materialunabhängiges und temperaturstabiles Messen

Da Lap für Calix ein optisches Verfahren verwendet, arbeitet die Messung materialunabhängig: Materialkennwerte brauchen nicht - wie es beispielsweise bei der radiometrischen Dickenmessung mit sehr häufigen Online-Kalibrierungen erforderlich ist - auf das Messsystem adaptiert zu werden. Besonders ausgebildete Kalibrierexperten, zum Beispiel für unterschiedliche Stahlqualitäten, sind damit nicht mehr nötig. Somit entfällt die zeitraubende Pflege der Materialkennwerte in Tabellen. Fehler durch falsch eingegebene Materialkennwerte entstehen erst gar nicht mehr. Die materialunabhängige Messung bringt es auch mit sich, dass eine versteckte, materialbedingte Fehlerfortpflanzung aufgrund von Materialinhomogenitäten des Bandmaterials nicht auftreten kann. Auch das "Dickenrauschen" radiometrischer Systeme oder das von Isotopen-Systemen bekannte Quellrauschen treten nicht auf. Während bei der optischen Dickenmessung bisher aufwändige Temperaturkompensationen oder häufige Kalibrierungen erforderlich waren, ist die Messgenauigkeit von Calix2 auch bei wechselnden Umgebungstemperaturen frei von messbarer Drift. Das Ergebnis: Das System braucht während des Betriebes nicht in regelmäßigen Abständen vor Ort kalibriert zu werden. Ebenso erübrigt sich die von anderen optischen Systemen bekannte halbautomatische Kalibrierung mit einem Referenzband, das in Produktionspausen mit einem Ausleger in den Strahlengang gefahren wird. Darüber hinaus ist Calix2 über sehr große Zeitabstände wartungsfrei. Das System kann bei Arbeiten an der Produktionslinie mit geringem Aufwand herausgefahren werden, auch das Traversieren über die gesamte Bandbreite ist einfach möglich. lg

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