Drucksensoren

Keller: OEM-Transmitter im doppelten Sinne eingebettet

Mit den OEM-Transmittern der C-Serie schlägt Keller ein neues Kapitel der hoch integrierten Druckmesstechnik auf. Dabei setzt die Chip-in-Oil-Technologie (CiO) den Trend zur Miniaturisierung in der Sensorik in die Wirklichkeit um.

OEM-Transmitter der C-Serie

Kompakt, robust und zuverlässig – so lauten die Anforderungen an einen kleinen Transmitter, der beispielsweise bei der Druckmessung von Abgasen, der Einstellung des Spritzdruckes bei Lackierpistolen oder der Überwachung des Kabineninnendrucks keine falschen Messwerte liefern darf.

Kellers Antwort darauf ist gleichzeitig eine doppelte Umsetzung des Begriffs „Embedded System“. Zum einen stellen die hochintegrierten OEM-Transmitter durch die gewählten analogen und digitalen Ausgangssignale ein ideales Drucktransmitter-Modul zur Integration in übergeordnete Systeme dar, zum anderen sind Sensor und Folgeelektronik im Aufnehmer-Gehäuse hermetisch unter Öl eingebettet. Vorteile der CiO-Technologie sind die damit erreichbare hoch kompakte Bauform, die hohe Vibrationsbeständigkeit durch kleine Massen und kurze Leitungswege und die hohe Widerstandsfähigkeit gegen elektrische Störfelder.

Eingesinterte, druckfeste Glasdurchführungen liefern die Transmitter-Signale nach außen. Zusammen mit dem Edelstahlgehäuse wirken die Glasdurchführungen wie Durchführungskondensatoren und bilden einen Faradayschen Käfig, so dass laut Keller selbst Feldstärken von 250 V/m bei Frequenzen bis 4 GHz das Messsignal nicht beeinflussen können.

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Die OEM-Transmitter bieten zwei Ausgangssignale: einen ratiometrischen analogen Spannungsausgang, dessen Format abhängig von der Versorgungsspannung ist, und eine digitale Inter-Integrated-Circuit-Schnittstelle (I2C). Letztere eignet sich besonders für mobile, batteriebetriebene Anwendungen, da der I2C-Ausgang auch mit nur 1,8...3,6 VDC Versorgungsspannung arbeiten.

Je nach Format des Ausgangssignals – ratiometrisch oder digital – ändern sich typische Kenndaten. Mit dem analogen Ausgang kann der Transmitter bei Temperaturen zwischen –40 °C bis +150 °C eingesetzt werden, während der I2C-Ausgang die obere Grenze bei 110 °C ziehen muss. Der Druckbereich der analogen Version reicht von 2 bar bis 1.000 bar und bei der digitalen Version von 2 bar bis 200 bar. Generell wird zusätzlich zum eigentlichen Prozessdruck die Temperatur des Drucksensors gemessen und bei der Signalaufbereitung zur mathematischen Temperatur-Kompensation verwendet.

Für einen erhöhten Dynamikumfang bei erhöhtem Stromverbrauch von max. 8 mA sollte die analoge Version gewählt werden. Für Low-Voltage- und Low-Power-Applikationen empfiehlt sich die digitale Version, die auch die Temperaturinformation mitliefert. cs

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