Voltammetrie

Sie zerfallen

durch Witterungseinflüsse und setzen dabei Uranverbindungen frei: Uranhaltige Mineralien sind verantwortlich dafür, dass Uran in kleinsten Mengen in Leitungs- und Mineralwässern enthalten ist. Aufgrund seiner subchronischen Toxizität wird schon seit geraumer Zeit die Einführung eines Grenzwertes für Trink- und Mineralwässer gefordert. Zurzeit gibt es diesbezüglich noch keine gesetzlich festgelegten Grenzwerte. Die international vorgeschlagenen Grenzwerte für Trink- und Mineralwasser liegen zwischen 10 und 30 µg/L Uran.

Um Uran im Spurenbereich exakt quantifizieren zu können, sind bisher aufwendige und teure Analysenverfahren wie beispielsweise die induktiv gekoppelte Plasma-Massenspektrometrie (ICP-MS) erforderlich. Mit dem VA Computrace 797 von Metrohm lässt sich nun gelöstes Uran in Form von U(VI) einfach und kostengünstig bestimmen. Die voltammetrische Uranbestimmung mit dem VA Computrace 797 ist ebenso genau und leistungsfähig wie gängige ICP-MS-Verfahren.

Das AdCSV-Verfahren (Adsorptive Cathodic Stripping Voltammetry) zur voltammetrischen Bestimmung des Urangehalts beruht auf der Komplexierung von U(VI) mit Chloranilsäure. Es lassen sich Urangehalte bis in den ng/L-Bereich quantitativ erfassen. Momentan wird auf Basis dieses AdCSV-Verfahrens die DIN-Norm 38406-17 erarbeitet. Somit kann die voltammetrische Bestimmung von Uran zukünftig als allgemein anerkanntes Verfahren in der täglichen Praxis zur Überwachung von Trink- und Mineralwässern genutzt werden. Mit dem UV Digester 705 verfügt Metrohm über ein Aufschlussgerät für die UV-Photolyse von Wasserproben mit niedriger bis mittlerer organischer Belastung. Dieses besteht aus einem Kontrollgerät mit integrierter Zeitschaltuhr und einem separaten Nassteil mit UV-Lampe, Kühleinrichtung und einem Halter für 12 Probenaufschlussröhrchen für max. je 12 mL Probe. st

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