Verarbeitung von Duroplast

Auf Duroplast gesetzt

Sie gehören zu den ältesten synthetischen Werkstoffen überhaupt: die Duroplaste, die heute ein bisschen im Schatten ihrer thermoplastischen Konkurrenz stehen. Dabei sei nach Ansicht von ­Alfred Bulitz, Geschäftsführer des Bereichs Kunststofftechnik bei Gira in Radevormwald, Duroplast bei vielen modernen Anwendungen die bessere Wahl. Derzeit erlebe der polymere Klassiker denn auch eine wahre Renaissance. Natürlich können die heutigen Duroplaste mit einem besseren Eigenschaftsprofil aufwarten als ihre antiken Ahnen. So sind sie hochwärmebeständig mit deutlich verbesserter Verarbeitbarkeit und wesentlich verkürzten Zykluszeiten, woraus wiederum eine einwandfrei reproduzierbare Teilequalität resultiert. Mittlerweile lassen sich aus der duromeren Materie hochwertige Bauteile mit geringen Wandstärken und oft ziemlich komplexen Geometrien fertigen.

Auf der „EuroMold“, der Frankfurter Formen- und Werkzeugbaumesse im Dezember letzten Jahres, demonstrierte Gira das Potenzial des Werkstoffs ­Duroplast an diversen Produkten des eigenen Hauses. Gezeigt wurden Anwendungsbeispiele für Flansche zwischen Motorenblock und Vergaser für Geräte des Handwerkzeuglieferanten Still. Hier konnte sehr überzeugend demonstriert werden, welchen Ansprüchen an Genauigkeit die duroplastischen Werkstoffe der aktuellen Generation genügen. Bei sehr hohen Wandstärken und extremen Unterschieden in der Wandstärke waren hier Präzisionsanforderungen gestellt, die in eine Genauigkeit von sieben Hundertstel Millimeter gehen.

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Doch in Radevormwald will man nicht nur Präzisionsprodukte bieten. Das Unternehmen sieht sich als kompetenter Dienstleister. Geboten wird das komplette Spektrum: von der Entwicklung über den Werkzeugbau bis zur Fertigung. Damit eingeschlossen sei auch die Beratung bei der Werkstoffauswahl.

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