Labor- und Analysenmesstechnik

Labor- und Analysenmesstechnik für die Umwelt

Im Mai 1990 erfolgte die Gründung der heutigen Medizin- und Labortechnik Engineering GmbH (MLE) unter Trägerschaft der Deutschen Treuhandanstalt. Zwei Jahre später wurde MLE privatisiert. Der neugegründete Förderverein Institut für Medizintechnik Dresden e.V. erwarb das Unternehmen von der Deutschen Treuhandanstalt und wurde damit alleiniger Gesellschafter. Nach Gründung des Institutes für Medizintechnik durch den Förderverein wechselte der größte Teil der MLE-Belegschaft 1993 in dieses Institut. MLE hatte dadurch nur noch fünf Mitarbeiter. Durch die Entwicklung neuer Produkte und die Umwandlung des vorhandenen Musterbaus in eine Fertigung für Kleinserien gelang es jedoch, das Unternehmen zu stabilisieren und die Produktpalette kontinuierlich zu vergrößern. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs auf zehn.

2000 erfolgte ein Gesellschafterwechsel. MLE wurde durch Mitarbeiter im Rahmen eines management-buy-out vom Förderverein Institut für Medizintechnik gekauft und vollständig privatisiert. Das Unternehmen hat sich seit 1994 von einer reinen Entwicklungseinrichtung mit Musterbau zu einem produzierenden Mittelständler entwickelt. Es werden Geräte der Labor- und Analysenmesstechnik (auch im Kundenauftrag) entwickelt und produziert. Die Fertigung beinhaltet die Montage und die Inbetriebnahme bis zur Endprüfung, die Grundfertigung der Einzelteile wird dabei durch Kooperationspartner realisiert. Im eigenen Musterbau können Prototypen, Sonderlösungen und Versuchsstände für die Entwicklung gefertigt werden. Heute beschäftigt MLE zwölf Mitarbeiter.

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Das Produktspektrum umfasst Geräte der Labor- und Analysenmesstechnik, speziell Geräte zur Probenvorbereitung und zur Automatisierung der Arbeit von Analysengeräten. Ziel des Unternehmens ist es, Herstellern von Analysen- und Umweltmesstechnik, die ihr Know-How in der Analysenmethode besitzen und in entsprechenden Analysengeräten umsetzen, passende und zugeschnittene Lösungen für das Probenhandling anzubieten. Dazu stellt MLE kostengünstige, alternative Lösungen bereit, die die vorhandene Technik ergänzen oder ablösen können. Die Probengeber werden ständig weiterentwickelt und in verschiedensten Varianten und Ausstattungen ausgeführt. Dabei werden neben dem Probenhandling auch zusätzliche Funktionen, wie etwa die Probenverdünnung, die genaue Dosierung, das Rühren der Probe und eine Spülposition angeboten. Die Steuerung erfolgt über eine serielle Schnittstelle. Die Fertigung der Probengeber für verschiedene Firmen stellen das Hauptgeschäftsfeld von MLE dar. Damit hat sich das Unternehmen zu einem OEM-Lieferanten für Probengeber entwickelt. Die Hauptkunden sind renommierte nationale und internationale Firmen der Analysenmesstechnik.

Das vorhandene Know-How auf dem Gebiet der Laborautomatisation wird auch im eigenentwickelten Labor-Analysengerät FIA-LAB (siehe Bild) angewendet und umgesetzt. Dieses Gerät wurde für den Einsatz in kleinen und mittleren Laboratorien der Umwelt-, Produkt- und Wasseranalyse als Kompaktgerät ent­wickelt. Durch eine einfache Bedienung und einen einfachen Wechsel der Analyseneinheit kann es für die automatisierte Bestimmung verschiedenster Parameter der Wasser-, Boden- und Umweltanalyse ausgelegt werden. Es zeichnet sich durch kurze Analysenzeiten und geringen Reagenzienverbrauch aus. Die Bestimmungsverfahren werden ebenfalls bei MLE entwickelt und entsprechen den geforderten Normen.ms

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