Werkzeuginnendruck-Sensoren

Klein aber sicher

Werkzeuginnendruck-Sensoren bilden einen der zentralen Bausteine bei der Qualitätssicherung im Spritzgiessprozess. Je kleiner diese Sensoren sind, umso größer ist die Gefahr, dass die Sensorfront die Einbaubohrung touchiert und der Sensor deshalb an Empfindlichkeit verliert (Kraftnebenschluss). Um diesen Effekt zu verhindern, ließ sich Priamus das so genannte Priasafe-Prinzip einfallen, bei dem der eigentliche Sensor durch eine Hülse geschützt wird und sich praktisch schon im eingebauten Zustand befindet. Erst nach dem Montieren dieser Schutzhülse wird die eigentliche Sensorempfindlichkeit ermittelt und gespeichert. Das patentierte Prinzip garantiert, dass sich die Messwerte auch nach dem Einbau in die Bohrung nicht mehr verändern, und eine zuverlässige Prozessüberwachung durchgeführt werden kann.

Die Typen 6010 B und 6011 B sind mit einem Frontdurchmesser von 2,5 mm und einem sehr kurzen Sensorkörper erhältlich. Diese Konstruktion ermöglicht das einfache Ersetzen von konventionellen Werkzeuginnendruck-Sensoren mit 2,5 mm Frontdurchmesser durch Nachbearbeiten der Bohrung. Untypische Kurvenverläufe mit scheinbarem Restdruck werden durch den Einsatz von Priasafe-Sensoren in vielen Fällen wieder richtig dargestellt. Die kleinen Werkzeuginnendruck-Sensoren werden entweder ohne Gewinde mit Hilfe einer Distanzhülse befestigt (Typ 6010 B), oder mit einem Gewinde, das sich direkt auf dem Sensor befindet (Typ 6011 B). Diese neuartige Befestigungsmethode erübrigt den Gebrauch von zusätzlichen Montagenippeln.

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Sämtliche Sensoren verfügen über eine automatische Empfindlichkeitserkennung, so dass der korrekte Empfindlichkeitswert nicht mehr in der angeschlossenen Elektronik eingestellt werden muss.st

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