Condition Monitoring

Kein Herzversagen im fluidischen System

Je komplexer die industriellen Anlagen, desto wichtiger wird ein umfassendes Condition Monitoring, das nicht nur einzelne Komponenten, sondern komplette Systeme und zudem nicht nur Diagnose und Prävention, sondern auch die Wiederaufarbeitung im Blick hat. Parker Hannifin verfolgt dabei einen ganzheitlichen Total-System-Health-Management-Ansatz.

Die kontinuierliche Erfassung des Zustands von Maschinen und Anlagen beziehungsweise industrieller Prozesse mittels der Messung und Analyse physikalischer Größen wie Schwingungen, Temperaturen, Verschleiß- oder Schmierzuständen bildet eine wichtige Komponente für Industrie 4.0. In fluidtechnischen Antriebssystemen erfassen moderne Condition-Monitoring-Systeme beispielsweise die Reinheit von Hydraulikölen oder den Schmier- beziehungsweise Verschleißzustand von Lagern. Parker Hannifin verfolgt im Bereich Condition Monitoring einen ganzheitlichen Ansatz. Im Sinne des sogenannten Total System Health Managements betrachtet Parker nicht nur einzelne Komponenten, sondern komplette Systeme und berücksichtigt nicht nur Diagnose und Prävention, sondern auch die Wartung sowie schnelle Instandhaltung komplexer Systeme wie Hydraulikanlagen und fluidtechnische Antriebe. Damit hat Parker immer die Gesamtproduktivität sowie die Total Cost of Ownership der sensiblen und kostenintensiven Investitionsgüter im Blick.

Ganzheitlicher Ansatz: Die Kombination aus Diagnosewerkzeugen und Aufbereitungssystemen von Parker Hannifin ermöglicht einen realistischen und zielführenden Blick in das System.

Diese Kombination aus Diagnosewerkzeugen und Aufbereitungssystemen ermöglicht einen realistischen und zielführenden Blick in das System. Im Idealfall macht ein kontinuierliches und professionelles Monitoring Korrekturmaßnahmen überflüssig – beziehungsweise so planbar, dass bislang unvorhersehbare Ausfälle vermieden werden.

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Bei Wassereintritten in Ölsysteme kann Parkers transportables Ölaufbereitungssystem Sentinel erfolgreich helfen.

Für die Messung von Ölzuständen wie Reinheitsklassen, Viskosität, Wassergehalt, Alterung oder Metallabrieb bedeutet dies, dass Parker Hannifin eine Vielzahl unterschiedlicher Sensoren anbietet.

Dazu zählen beispielsweise die Metal-Wear-Debris-Sensoren der neuen Generation. Sie wurden speziell für eine kontinuierliche Überwachung und Trendmessung des metallischen Abriebs entwickelt und erfüllen den „American Society for Testing Materials (ASTM)“-Standard D7917-2014. Damit setzen sie den weltweiten Branchenbenchmark für effektive Metallverschleißprüfungen. Die Abriebsensoren messen in Echtzeit Größe und Anzahl von Abriebpartikeln von 40 bis über 1.000 Mikrometer in Hydraulik- und Schmiersystemen. Intelligente Algorithmen liefern Informationen über die Materialzusammensetzung von Eisen- und Nichteisenabrieb. Abnormale Bedingungen zeigen sie an, bevor es zu Schäden kommen kann, und helfen so, ungeplante Wartungs- und Ausfallzeiten zu vermeiden.

Informationen in Echtzeit

Die Metal-Wear-Debris-Sensoren wurden von Parker speziell für eine kontinuierliche Überwachung und Trendmessung des metallischen Abriebs entwickelt und erfüllen den American-Society-for-Testing-Materials (ASTM)-Standard D7917-2014.

Eine weitere Lösung, die Handhelds der MHC Bearing Checker-Baureihe, ermöglichen es, Verschleißprozesse bei rotierenden Maschinen schnell, frühzeitig und proaktiv zu erkennen und beschleunigen die Analyse von Lager- und Schmierzuständen. Ihre Akustiksensoren erfassen in Echtzeit Schallwellen, die durch Stöße, Reibung oder Kollisionen verursacht werden. Dank Hochfrequenz-Messung erkennen die Sensoren selbst so geringfügige Aktivitäten wie ein minimales Reiben, einen kurzen Stoß oder das Zerquetschen einzelner Partikel im Schmiermittel.

Derartige Echtzeit-Informationen zu Maschinen- und Ölzuständen sind elementar, um rechtzeitig die richtigen Korrekturmaßnahmen zu ergreifen. Der direkte Datenzugriff ermöglicht es dem Anwender, unmittelbar auf Veränderungen zu reagieren. Die von den Sensoren erfassten Werte können über entsprechende Schnittstellen direkt in die Maschinensteuerung oder beispielsweise per Wi-Fi-Signal auf dem Smartphone ausgewertet werden.

Parkers Handhelds der MHC Bearing Checker-Baureihe ermöglichen es, Verschleißprozesse bei rotierenden Maschinen schnell, frühzeitig und proaktiv zu erkennen und beschleunigen die Analyse von Lager- und Schmierzuständen.

Um noch „tiefer ins Öl“ schauen und auch den Zustand von Maschinenteilen wie Filterelemente oder Bauteilereinheiten ermitteln zu können, bieten sich ergänzende Laboranalysen an, die ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Total System Health Managements sind. Damit die Daten auch für Industrie-4.0-Konzepte genutzt werden können, stellt Parker außerdem standarisierte und kundenspezifische Softwarelösungen für Condition-Monitoring-Systeme zur Verfügung.

Investitionen in ein umfassendes und ganzheitliches Condition Management sollten im Sinne des Total System Health Management auch die Aufbereitung umfassen. Denn nur so ist gewährleistet, dass die Total Cost of Ownership gesenkt und die Gesamtanlagenproduktivität tatsächlich gesteigert wird. Die zahlreichen technischen Entwicklungen der letzten Jahre und die vereinfachte Handhabung der Diagnosetechnologien erlaubt ein zuverlässiges und günstiges Condition Monitoring in nahezu allen fluidischen Systemen. Dabei muss das Ziel der jeweiligen Überwachung klar definiert sein und die Auswahl der geeigneten Messtechnik bestimmen. ee

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