RFID-Drucktransponder

Überwacht Druck und Temperatur in rauen Umgebungen

Keller hat das Potential der Nahfunktechnik in industriellen Drucktransmittern erkannt und lanciert zwei Drucktransponder-Serien. Hermetisch abgedichtet sollen sie dort eingesetzt werden, wo mechanische Manometer aufgrund von Vibration oder Verschmutzung versagen könnten.

Messdaten können unter anderem über einen Pocket-Reader ausgelesen, gespeichert und via USB weitergeleitet werden.

Um dem Monitoring, der Prozessgestaltung und -sicherheit sowie dem Qualitätsmanagement rückführbare Druck- und Temperaturdaten zur Verfügung stellen zu können, hat Keller RFID-Drucktransponder entwickelt. Sie können zur Überwachung ausgedehnter, druckhaltender Anlagen wie Chemie- und Kälteanlagen eingesetzt werden oder dienen zur gelegentlichen Kontrolle von Druckbehältern sowie zur Prüfung druckfester Komponenten, beispielsweise im Wareneingang. Ebenso erlaubt die robuste und kompakte Bauform der Serien 21 D(C) RFID die Überwachung des Hydraulikdrucks beispielsweise an der Baggerschaufel oder an Spannfuttern. Dass sich mit der Markteinführung der RFID-Drucktransponder in industrietauglichen Edelstahlgehäusen viele weitere Applikationen manifestieren werden, davon sind die Keller AG für Druckmesstechnik und der RFID-Spezialist microsensys überzeugt.

Die Drucktransponder der Serie 21 D(C) RFID basieren auf den Keller-Drucktransmittern der 7-LD-Serie und nutzen die im Haus entwickelte Chip-in-Oil-Technik. Das lasergeschweißte, hermetisch dichte und zur Druckübertragung mit Öl gefüllte Edelstahlgehäuse enthält den Druckaufnehmer sowie die Kompensationselektronik mit I2C-Schnittstelle. Für die Transponder-Technik waren die RFID-Spezialisten von Microsensys verantwortlich. Der sonst übliche Stecker für elektrische Anschlüsse ist durch einen vergossenen RFID-Transponder in schlagfestem Kunststoff ersetzt worden, alle medienberührenden Teile bestehen aus Edelstahl. Somit sind die Drucktransponder vor Umwelteinflüssen und Vandalismus geschützt. Die Messwerte können mit einem RFID-Reader ausgelesen und per USB auf einen Laptop übertragen werden. Alternativ ist der Einsatz eines batteriebetriebenen Pocket-Readers möglich, der die Messdaten anzeigt, speichert und als XML-Datei zur Übertragung via USB zur Verfügung stellt. Während die passiven Drucktransponder der 21-D-RFID-Serie ohne Wartung unbegrenzt nutzbar sind, bietet die DC-Version einen integrierten Datenlogger.

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Die integrierte Datenaufzeichnung wird von einer fest eingebauten Batterie mit Strom versorgt. Ihre Lebensdauer hängt stark von den Nutzungsbedingungen (Dauerbetrieb, Abtastrate, Umgebungstemperatur) ab und soll bei circa fünf Jahren liegen. Dank der RFID-Technik ist es möglich, den Speicher auch bei erschöpfter Batterie auszulesen. Die Wertepaare für Druck und Temperatur registriert der Datenlogger in Intervallen zwischen zehn Sekunden und 255 Minuten. Je nach Konfiguration stoppt der Messbetrieb bei vollem Speicher (2.048 Messungen), überschreibt bestehende Daten (Ringbetrieb) oder initiiert einen Schlafmodus. Die Konfiguration und das Auslesen erfolgt wie beim Drucktransponder mittels RFID und schont somit die Batterie.

Darüber hinaus sollen die neuen Sensoren Ablesefehler und Verwechslungen der Messdaten, wie es bei der handschriftlichen Datenerfassung vorkommen kann, dank individueller Messstellenbezeichnungen und drahtloser Übertragung ausschließen. cs

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