Leserbriefe zum SCOPE-Newsletter am 23. September

Zweifler und Nörgler…

Das Newsletter-Vorwort von Michael Stöcker am 23. September hat ein uns ein paar Lesermeinungen eingebracht. Herzlichen Dank! Hier nochmal der Wortlaut aus dem Vorwort:

Leserbriefe zum SCOPE-Newsletter am 23. September: Zweifler und Nörgler…

Und hier die Leserkommentare dazu:

„Starker Tobak“ von Dr. Benedikt Sommerhoff, Deutsche Gesellschaft für Qualität, Frankfurt am Main

Ich war ja ganz erschrocken über Ihre harte Wortwahl beim Editorial des SCOPE Newsletters: „Zweifler, Nörgler, schwarzmalerisches Meckern…“ - starker Tobak! Ist es nicht auch ein bisschen so, dass seit Jahrzehnten die Hirtenjungen rufen, dass der Wolf komme und dann kam er einfach nie? Und jetzt wo er (vielleicht? wirklich? unumstößlich?) kommt, wollen’s viele nicht mehr hören, wissen, glauben? Seien Sie also bitte genauso nachsichtig mit den Zweiflern, wie Sie es offensichtlich mit den bisherigen Maulhelden sind.

„Gesunde Unruhe“ von Thomas Kopfer, Gingen an der Fils

Es ist nicht sinnvoll, wenn Kritiker und Skeptiker verunglimpft werden, denn deren Einwände haben genauso einen wahren Kern wie euphorische Befürworter. Beide haben Recht auf ihre Weise! Das Problem der Elektroautos (…) liegt nicht in den Motoren, sondern in der immer noch geringen Energiedichte von Batterien, dem erforderlichen Platz und dem Gewicht, das mit transportiert werden muss. Es gibt Anzeichen dafür, dass es physikalische Grenzen bei Batterien gibt, d.h. das Problem der Batterie wird bestehen bleiben.
Dass Siemens hier in einen Markt einsteigt, der übrigens überhaupt nicht neu ist, zeigt nur, dass man hier vermutlich gut Geld verdienen kann; eher scheinen es aber Forschungs- und Entwicklungsgelder der Bundesregierung zu sein, die man abgreifen kann. Hier gilt, dass große Unternehmen (…) meist bürokratisch, langsam und wenig innovativ sind. Deshalb kaufen sie (…) immer mal wieder kleine und mittelständische Unternehmen mit Ideen und Innovationen auf und sorgen mit Verkäufen und Restrukturierungen für eine gesunde Unruhe im Unternehmen, fungieren aber eher als Bank mit angeschlossenem Elektroniklädle. Insofern muss ich ihren Optimismus leider bremsen. Bleiben Sie locker und glauben Sie den Marketing-/PR-Abteilungen der Großkonzerne nicht alles.

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Wenn auch Sie uns Ihre Meinung sagen wollen, schreiben Sie uns an:

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