Informationen zur Maulschlüsselzange aus Federstahl

Nur ´ne Zange?

Die Pressemitteilung trifft in der Redaktion ein – eine von täglich rund 120. Diese hat was Besonderes: Anschreiben + CD + Zange. Da hat jemand mitgedacht. Wenn wir über ein Werkzeug schreiben sollen, dann möchten wir es in die Hand nehmen. Und schon geht es los...

Die Kollegen, Ingenieure mit Industriepraxis, haben sofort eine Meinung: „Nein, das ist es nicht! – Zu schwer! – Weshalb nicht geschmiedet? – Ich kaufe nur von bekannten Herstellern! – Verflixt, wie verstellt man das Ding?“ Ich sage: „Volle Punkte für den Hersteller! Schon deshalb, weil er uns die Zange dazu gepackt hat.“ Und frage mich: Weshalb schmieden? Wenn solider Federstahl – mit Laser geschnitten und sicher vernietet – mindestens ähnliche Eigenschaften bringt. Deshalb mein Entschluss: „Ihr Nörgler, jetzt nehme ich das Ding mit nach Hause, teste in meiner Kellerwerkstatt.“

Nach drei Wochen bin ich sicher: Das Ding ist Klasse! Die Zangenbacken bleiben auch unter Last immer parallel. Sogar kleinste Werkstücke sind sicher zu greifen. Kraft ist kein Problem, da verbiegt sich nichts. Den Verstellmechanismus empfinde ich als praxisnah und angenehm. Ist ein Gegenstand gefasst, so greift die Selbsthemmung: Keine Kraft fürs Zusammendrücken erforderlich, alle Power steht zum Arbeiten bereit.

Ich nehme die Maulschlüsselzange wirklich gern zur Hand. Nur zwei Dinge finden meine Kritik: Die mitgelieferten Schonbacken sind reine Zierde – schnell verloren, im Nu zerquetscht und dann unbrauchbar. Wer eine so gute Parallelzange besitzt, diese pflegt und nicht vermackt, der braucht keine Schonbacken für druckempfindliche Teile. Und leider ist der Abstand zwischen den Griffen zu gering. Wer beim Zudrücken abrutscht, kann sich die Finger klemmen.

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Werkzeug ist Vertrauenssache! Diese Parallelzange verdient Ihr Vertrauen. Zumal der Hersteller schon signalisiert hat, dass er über mehr Sicherheit für die Finger nachdenkt.

Ihr

Dieter Capelle, Chefredakteur

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