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EMO Hannover 2007Welch ein Unterschied

Dieses Jahr dagegen sieht die Welt für die Branche so rosig aus wie schon lange nicht mehr. Nach einem sehr guten Jahr 2006 rechnet Helmut von Monschaw, Geschäftsführer des VDW, mit einem Produktionsanstieg von 15 Prozent für 2007. Insgesamt stieg der Auftragseingang im deutschen Werkzeugmaschinenbau im ersten Halbjahr um 40 Prozent. Die Auslandsnachfrage legte um 45 Prozent zu, aber auch die Bestellungen aus dem Inland stiegen um 31 Prozent. Dabei stützt sich der Nachfrageboom auf einen breiten Kundenkreis.

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Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie gehört zu den fünf größten Fachzweigen im Maschinenbau und liefert ihre Produkte in alle Industriezweige und trägt maßgeblich zum Produktivitätsfortschritt in der Industrie bei. Im vergangenen Jahr produzierte sie Maschinen und Dienstleistungen im Wert von 10,8 Milliarden Euro. Und das mit Volldampf. Die Kapazitätsauslastung legte von 92,6 im März auf 94,5 Prozent im Juni zu. Der Auftragsbestand hingegen blieb mit 7,3 Monaten im gleichen Zeitraum konstant. Das zeigt, dass die deutschen Hersteller auch bei Auftragsspitzen mithalten können, erläutert von Monschaw. Ursächlich dafür sei, dass die Produktionsabläufe in der Vergangenheit deutlich optimiert worden seien.

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Doch auch der internationale Wettbewerb schläft nicht. Er nutzt das Werkzeugmaschinenmekka, um Flagge zu zeigen. Von den mehr als 2.000 Ausstellern kommen rund 60 Prozent aus dem Ausland, vor allem Asien und Osteuropa haben stark zugelegt. Dennoch zeigt sich der VDW bei der Frage nach der erwarteten Besucherzahl nach der Fehleinschätzung in 2005 sehr zurückhaltend und prognostiziert vorsichtig mehr als 160.000. Doch wir sind überzeugt: In einem solchen Umfeld und bei so vielen interessanten Neuheiten - von denen wir Ihnen in dieser Sonderausgabe bereits etliche vorstellen - kommen dieses Jahr wirklich 200.000 Besucher. Wir sehen uns in Hannover! Hajo Stotz Chefredakteur

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