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EditorialDer arbeitslose Ingenieur

wäre noch vor 15 Jahren eine Lachnummer gewesen: Der Faulpelz, der will gar keinen Job! Heute ist auch die anerkannt gute Ausbildung keine Gewähr mehr für einen sicheren Arbeitsplatz. Doch hoffnungslos ist die Situation nicht. Der Ingenieur hat Zukunft. Ohne ihn geht es nun mal in der Technik nicht vorwärts, in der Produktion nicht weiter Richtung Optimum und im Verkauf blieben viele Fragen ohne konkrete Antwort.

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Dazu bieten die neuesten Zahlen der SCS Personalberatung aus Hamburg einen brauchbaren Hintergrund. Die Hamburger werten regelmäßig Stellenanzeigen für technische Fach- und Führungskräfte aus. Wenn dabei auch nur die Printmedien berücksichtigt werden, so sind die Ergebnisse doch aussagekräftig. Denn die meisten Online-Stellenangebote tauchen ebenfalls in Zeitungen und Zeitschriften auf. Und das mit den Printmedien, das machen die Norddeutschen sehr gründlich: 35 überregionale und regionale Publikationen mit großen technisch orientierten Stellenmärkten sind in der Auswertung. Hier nur einige Titel, um die Richtung aufzuzeigen: VDI nachrichten, Computerwoche, Die Welt, Die Zeit, FAZ, Handelsblatt, Münchener Merkur, Süddeutsche Zeitung, Mitteldeutsche Zeitung, Westdeutsche Allgemeine, und, und, und...

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Grundsätzlich sind drei Aussagen für unsere Branchen wichtig: Die meisten Angebote für technische Fach- und Führungskräfte kommen nach wie vor aus den Bereichen Maschinenbau und Anlagenbau! In Forschung und Entwicklung gibt es die meisten freien Positionen für Ingenieure! Fast eben so viele Stellenangebote finden sich für Vertrieb und Produktion!

Hier nur einige Zahlen. Wer intensiv einsteigen möchte, der findet unter http://www.scs-personalberatung.de im Internet umfangreiches Material für eigene Statistiken. Stellenanzeigen im ersten Halbjahr 2003 nach Branchen: Maschinen- und Anlagenbau, Feinmechanik 2151; Elektrotechnik, Elektronik 1780; Fahrzeugbau 1250; Ingenieurbüros, Architektur 1207; Bund, Länder, Kommunen 719; Datenverarbeitung 601; Chemie 425; Energie- und Wasserwirtschaft 355; Handel 243. Insgesamt 13.839 offene Stellen, leider 11 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2002.

Ihr

Dieter Capelle, Chefredakteur

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