Editorial

Ey! Ein iPad!

Wissen Sie schon was Sie Ihrer/Ihrem Liebsten unter den Christbaum legen werden? Wie wär´s mit einem iPad? Das kommt besser als ein schickes Auto. Denn Studien belegen, dass selbiges massiv an Statuswert verliert. Wichtiger werden andere Statussymbole wie Fernreisen oder das iPhone – so eine Studie aus dem Frühjahr (zum Zeitpunkt der Umfrage gab es das iPad noch gar nicht).

Zwar gab es bereits vor dem iPad tastaturlose PC – etwa in der Fertigungsindustrie oder in der Logistik, wo seit Jahren Touch-Screens klag- (und image-)los im Einsatz sind. Der private Nutzer aber wusste bisher einfach nicht, was er denn bitteschön mit einem Computer ohne Tastatur anfangen soll – bis Steve Jobs und sein iPad kamen. Seitdem ist es ein „Must have“. Aber eben nur mit dem Apfel drauf.

So waren die Kult-Teile auf den letzten Messen massenweise zu sehen: in vielen nützlichen Funktionen, wie etwa als intelligente Präsentationsbildschirme, als Wartungs- und Servicegeräte, als Außendienst-Werkzeug, als 3D-CAD-Konfigurations-Tool etc. Ihren häufigsten Einsatz fanden sie aber auch hier als Image-Burner. Ob der PR-Chef seine Notiz über das nachzureichende Bild nicht einfacher auf einer Visitenkarte vermerkt hätte, oder die Kollegin im Pressezentrum ihren Text auf einem Notebook nicht müheloser geschrieben hätte? Mit Sicherheit. Aber mit Sicherheit hätte auch niemand bewundernd gesagt: Eeeyyyh – eine echt coole Visitenkarte!

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Sogar auf der Pressekonferenz eines nahmhaften Automatisierungskonzerns fiel ins Auge: Selbst der wichtigste Manager trägt sein Täschchen wieder selbst – wenn der Apfel es ziert.
Und wahrscheinlich hat das iPad deshalb auch entscheidenden Anteil am konjunkturellen Aufschwung – sei es die Schutztaschen- und Folienindustrie, die Gerätehalterbranche oder die Wisch-und-Weg-Industrie (wegen der Fettfingerabdrücke auf dem glänzenden Bildschirm), alle profitieren derzeit.

Auch die Verlagsbranche setzt große Hoffnungen auf das iPad. Es gibt Medienkonzerne, die zum Beispiel die aktuelle Ausgabe von „Time“ für 4,99 Dollar auf dem iPad anbieten. Das kostet zwar fast zehnmal so viel wie die Printausgabe im Abo. Aber ey! ... man kann den Text mit dem iPad lesen.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünschen Ihnen Hajo Stotz und das gesamte SCOPE-Team.

PS: Sie wollen auch so ein Teil? Kriegen Sie – mit ein bisschen Glück. Denn wir wollen wissen, ob und wie iPad & Co ihre Lesegewohnheiten verändern. Oder sind Zeitschriften nach wie vor die Favoriten? Machen Sie mit bei unserer großen Leserumfrage und gewinnen Sie ein iPad 32 GB Wi-Fi, einen iPod Touch 8 GB oder einen iPod Shuffle. Zur Umfrage geht’s hier lang: http://www.scope-online.de

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