Lasermarkiersystem

Klitzekleine bis unsichtbar

Mit dem Modell Extra stellt MTZ ein neues Laser-Markiersystem für große Teile vor. Das Flaggschiff der Markiersystemfamilie des Herstellers aus Hückeswagen ist für die anspruchsvolle Beschriftung großer Teile konzipiert, die bei hohem Durchsatz in vielen Fällen nur mit Lasern zu realisieren ist.

Bei einem Strahldurchmesser von 40 bis 80 Mikrometer markiert das Gerät Produkte auch im Sub-Millimeter-Bereich deutlich. So beschriftet es zum Beispiel auf der Stirnseite von Hartmetallfräsern Flächen von zwei Millimeter Kantenlänge mit Datamatrixcodes ECC 200.

Die Ladefläche nimmt Teile mit einer Grundfläche bis 800 mal 800 Millimeter bei einer Höhe bis 400 Millimeter auf.

Zwei optionale orthogonale Achsen mit jeweils 300 Millimeter Wegstrecke machen die automatische Markierung von Objekten möglich, die auf Paletten gestapelt sind. Durch den zusätzlichen Rotationstisch sind schon während des Markiervorganges neue Teile nachladbar.
Ein Beispiel für außergewöhnliche Leistung ist die unsichtbare Markierung von Brillengläsern aus Kunststoff: Der Laser erzeugt im Inneren des Materials Strukturen, die nur unter ganz bestimmtem Lichteinfall oder bei einer definierten Beleuchtung wahrzunehmen sind.

Diese Markierung ist für den Brillenträger unsichtbar; trotzdem kann der Optiker das Glas jederzeit eindeutig identifizieren. Als Laserquellen stehen wahlweise Kohlendioxid-, diodengepumpte Yag- und YVO4-Fiberlaser in Leistungsstufen von fünf bis 100 Watt zur Verfügung. Sie ermöglichen kurze Taktzeiten auf unterschiedlichen Materialien.

Anzeige

Alle Funktionen werden von einer einfach zu bedienenden Software gesteuert, die auch ohne CAD-Kenntnisse nutzbar ist. Schon in der Basisversion verarbeitet sie unterschiedliche Schriften und Bogentexte in voller Kompatibilität zum True-Type-Format. Basiselemente wie Linien, Polygone, Bögen und Kreise gehören ebenso zum Leistungsumfang wie Barcode und Datamatrix.

Ferner importiert das Programm Fotos und Grafiken für die Gestaltung individueller Markierungen. Darüber hinaus steuert es die Markierreihenfolge mit automatischem In- oder Dekrementieren von Seriennummern, generiert Daten-Schichtcodes und nutzt Datenbanken zur Optimierung der Arbeitsgänge.

Da ohne eindeutige Kennzeichnung der Produkte an vielen Linien mittlerweile nicht mehr produziert werden darf, bietet der Hersteller für das neue System ein engmaschiges Service-Netz mit garantierten Response-Zeiten unter zwei Stunden. pb

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Lasermarkiersysteme

Kegelförmig oder schräg

sowie auch über Stufen hinweg oder in Zylinderform – in jeder Lage lassen sich die Lasermarkiersystem MDV9900 und ML-Z9500 von Keyence einsetzen. Verschiedene Materialien von Kunststoff über Glas bis zu Metalloberflächen sind damit markierbar.

mehr...
Anzeige

Lasermarkiersystem

Auf der Suche nach dem Kristall

sind Sie in dem Lasermakiersystem TF 420 vergeblich. Genauso werden Sie kein Q-switch und keinen RF-Treiber finden. Technifor hat die Anzahl optischer Laserkomponenten sowohl im Markierkopf selbst als auch in der Steuereinheit extrem reduziert.

mehr...

CO2-Laser

Sommer- oder Winterzeit

und andere variable Daten, wie Barcodes oder Graphiken bringt der CO2-Laser E-Mark von Bluhm Systeme auf verschiedenen Materialien auf. Codierungen sind im Produktstillstand und in der Bewegung möglich.

mehr...
Anzeige

Markiersysteme

Kompaktes Laser-Markiersystem

Als zuverlässige, kostengünstige Alternative zu anderen Lasertypen für das Markieren von Teilen bietet Telesis sein Modell TLM500 E an. Schon auf den ersten Blick fällt die kompakte Bauform des Gerätes auf.

mehr...

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem SCOPE Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.