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Folgeprojekt für TraditionsbrauereiSSI Schäfer realisiert Distributionszentrum für Budweiser

SSI Schäfer errichtet für Budweiser Budvar ein neues Distributionszentrum.

SSI Schäfer realisiert als Generalunternehmer die Erstellung und Einrichtung eines neuen Distributionszentrums für die tschechische Traditionsbrauerei Budweiser.

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GegengewichtsstaplerDer sicherste seiner Klasse

ist der Toyota Tonero mit dem System für Aktive Stabilität, das hat das unabhängige Institut Union Technique de l¿Automobile, du Motocycle et du Cycle (UTAC) für Toyota Material Handling Europe festgestellt. Neben Toyota sind noch drei weitere Markenhersteller getestet worden. Der Test ging von der Annahme aus, dass die dynamische Seitenstabilität die Fähigkeit eines Staplers beschreibt, in einer aufrechten Position zu bleiben, ohne umzukippen, während er in Bewegung ist. Das Fahrmanöver wurde von zwei professionellen Testfahrern durchgeführt und umfasste das Fahren von engen Kurven mit hoher Geschwindigkeit. Dabei sollte festgestellt werden, ob der Stapler instabil wird. Hierbei wurde besonders darauf geachtet, ob sich das Innenrad des Staplers vom Boden abhebt, da dies ein Hinweis auf die Instabilität des Fahrzeugs ist, die ein Kippen verursachen kann. Die Anforderungen waren erfüllt, wenn drei von zehn Versuchen erfolgreich waren.

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Permanente Überwachung

Gegengewichtsstapler: Der sicherste seiner Klasse

Bei insgesamt mehr als 200 Testrunden übertraf der Gabelstapler seine Konkurrenten. Während alle vier Gabelstaplertypen den Test zwar bestanden haben, erreichte der Tonero als einziger bei allen Anforderungen die höchste Bewertung. Er überbot sogar noch die vorgeschlagenen Standards. Besonders hervorzuheben ist, dass das Innenrad des Toyota Staplers bei keinem der beiden Testfahrer den Bodenkontakt verloren hat. Ein Beweis für die dynamische Seitenstabilität, die durch das SAS erreicht wird. Der SAS Lenkachsstabilisator blockiert mithilfe des Verriegelungszylinders vorübergehend die Pendelbewegung der Hinterachse. Er reduziert hierdurch das Risiko des seitlichen Kippens bei Vierradstaplern, wenn diese bei Kurvenfahrt durch eine zu hohe Geschwindigkeit instabil werden. Fahrer, Ware und Stapler werden besser geschützt als bei allen anderen Teststaplern. SAS überwacht den Staplerbetrieb permanent und nimmt automatisch Korrekturen vor, wenn es Faktoren erkennt, die zur Gefährdung des Fahrzeugs oder seiner Last führen könnten. Alle SAS Funktionen wirken zusammen, damit Fahrer und Waren sicher bleiben und die Produktivität gesteigert werden kann.

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Sicherheit am Arbeitsplatz

In einer Zeit, in der die Sicherheit am Arbeitsplatz sowie ein effizienter Staplereinsatz immer mehr in den Mittelpunkt rücken, zeichnet sich SAS dadurch aus, das Unfallrisiko zu reduzieren und dadurch zusätzliche Kosten, die aufgrund von Unfällen entstehen könnten, zu vermeiden. Gerade die Schlüsselbereiche Personal und Schäden können zusammen mehr als 70 Prozent aller Kosten während der Lebensdauer eines Gabelstaplers ausmachen. Die Investition in Fahrerassistenzsysteme wie SAS trägt somit dazu bei, das Risiko von Unfällen zu reduzieren, ohne die Leistung des Fahrzeugs einzuschränken, sodass letztendlich die Gewinnspanne eines Unternehmens verbessert werden kann. Das Testprotokoll wird von dem Europäischen Komitee für Standardisierung (CEN) überprüft und liefert eine realistische und unabhängige Bewertungsmethode für den sicheren Betrieb von Gabelstaplern.

Neues Testverfahren

Der Staplertest wurde nach dem vom Lehrstuhl für Maschinenelemente und Technische Logistik (MTL) der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg und dem Institut National de Recherche et de Sécurité (INRS) in Nancy vorgeschlagenen Testmanöver vollzogen. Um die Anzahl der seitlichen Kippunfälle mit Gabelstaplern in Europa zu reduzieren und Fahrerassistenzsysteme wie das Toyota SAS besser bewerten zu können, hatte die EU-Kommission das Europäische Komitee für Normung (CEN) dazu aufgefordert, die Anforderung für Standsicherheitstests zu überarbeiten. Es sollten neben statischen Tests auch dynamische Fahrversuche in das Verfahren mit einbezogen werden. Als relevantes Fahrmanöver entpuppte sich ein Abbiegemanöver aus schneller Vorwärtsfahrt, mit abgesengtem Gabelträger und ohne Last. Mit dem sogenannten "L-" beziehungsweise "Lenkverreisstest" lassen sich fahrdynamische Einflussgrößen für die Standsicherheit wie die Fahr- und Lenkwinkelgeschwindigkeit am besten beurteilen. Die unabhängige Prüforganisation UTAC, die das Testverfahren für Toyota durchgeführt hat, gehört zu den 31 Organisationen, die vom Verband der Automobilindustrie (IATF) weltweit anerkannt wird. UTAC verfügt über fundierte Erfahrungen bei Industrietests. In das Testprotokoll floss der Vorschlag für die neue EU Norm ein, die Bestandteil der ISO Norm für Industriemaschinen - Sicherheitsanforderungen und Verifizierung werden soll.

Funktionen für mehr Sicherheit und Produktivität

Mit der Einführung des aktiven Sicherheitssystems - dem Toyota System für Aktive Stabilität (SAS) - im Jahr 1999 hat das Unternehmen erstmalig sein Engagement für aktive Sicherheit von Gabelstaplern bewiesen. SAS ist durch 126 Patente geschützt und überwacht über 3.000 Schlüsselfunktionen des Staplers. Es umfasst eine Steuereinheit, drei Aktoren und zehn Sensoren, die den Staplerbetrieb überwachen, Messwerte sammeln und diese an eine zentrale Elektronikeinheit weitergeben. Diese nimmt automatisch Korrekturen vor, wenn Faktoren erkennbar sind, die zu einer Instabilität des Staplers oder der Last führen könnten. Das System besteht aus sechs Funktionen. Neben dem Lenkachsstabilisator, der bei Vierradstaplern für eine stabile Kurvenfahrt sorgt, wird bei Dreiradstaplern dank SAS automatisch die Geschwindigkeit bei zu hohem Tempo in Kurven angepasst. Die Neigewinkelbegrenzung bei Vorwärtsneigung schützt sowohl die Last als auch den Stapler vor einem Nachvornekippen und passt wenn nötig, automatisch den Neigewinkel des Hubgerüsts an. Wenn SAS erkennt, das Lasten zu schnell rückwärts geneigt werden, reduziert sich automatisch die Neigegeschwindigkeit nach hinten, damit die Last sicher in die richtige Position gebracht werden kann. Die automatische Gabelnivellierung sorgt dafür, dass die Gabeln auf Knopfdruck auf 90° zum Stapler ausgerichtet werden, und die aktive Lenksynchronisation stellt sicher, dass Lenkradknauf und die Stellung der Räder immer in der gleichen Position sind. Der Fahrer weiß so, in welche Richtung sich der Stapler bewegen wird.

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