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Interview"Spannend sind insbesondere die Sonderprojekte"

Ralf Mangold von Osbra-Formteile GmbH

Eine hohe Qualität der Produkte bei einer gleichzeitigen kurzen Umsetzungszeit, ist nur eine der Herausforderungen, denen sich Produzenten von PUR-Bauteilen stellen müssen. Neben deren Entwicklung und Produktion spielt auch der sichere Transport eine entscheidende Rolle. Herr Ralf Mangold von Osbra-Formteile GmbH gibt einen Einblick, wie diese Herausforderungen bewältigt werden können.

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Fördern über BecherwerkeZur leisen und schonenden Förderung

von Schüttgütern kommen häufig Pendelbecherwerke und Becherwerke zum Einsatz. Der Vorteil: Da das Fördergut dosiert aufgegeben und nicht geschöpft wird, ist die Zerstörung des Produktes und der Verschleiß der Becher so gut wie ausgeschlossen. Zur Bewertung solcher Becherwerke lohnt ein Blick auf ihre einzelnen Bestandteile.

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Fördertechnik (FT),: Zur leisen und schonenden Förderung

Eine wichtige Rolle spielt dabei beispielsweise die Ausführung der Förderkette, die Hersteller Wiese als Gummikette ausführt. Sie ist dehnungsfrei, geräuscharm, benötigt keine Fette, hat keinen metallischen Abrieb, ist chemisch beständig und kann auch in Lebensmittelstandard geliefert werden. Die einzelnen Becher sind zwischen zwei Gummiketten montiert und werden mit einer Verzahnung schlupffrei über rollenverzahnte Antriebsräder angetrieben. Die Zugbelastungen werden von vorgespannten, einvulkanisierten Stahlseilen aufgenommen.

Das Grundkonzept der ­Becherwerke von Wiese beruht auf dem in sich geschlossenen Becherband. Die einzelnen Becher sind untereinander mit einer flexiblen Gummilasche verbunden. Dadurch wird eine hohe Stabilität und Zuverlässigkeit erreicht, so dass das Becherwerk hohe Fördergeschwindigkeiten zulässt und auf wenig Bauraum hohe Förderkapazitäten von bis zu 120 m3/h erreicht werden können. Insgesamt sind sieben Baugrößen mit Förderkapazitäten von 3 m3/h bis 120 m3/h lieferbar. Robuste Becherbänder erlauben die Förderung sowohl abrasiver Güter (Zucker, Schlacke, Quarzsand, Baustoffe) als auch empfindlicher Produkte (Teegranulate, Nüsse, Kaffee). Zum Teil werden die Becherwerke mit Düsenstöcken in der unteren Eckstation zum Auswaschen mit Wasser oder zum Ausblasen mit Druckluft ausgestattet.

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Das Becherband des Pendelbecherwerks besteht aus frei hängenden Bechern, die zwischen zwei Gummiketten hängen. Die Becher lassen sich an jeder beliebigen Stelle pneumatisch oder elektrisch mit Rückmeldesignal entleeren. Da sie stets in der Waagerechten hängen, können viele Linienführungen gewählt werden (Aufwärts-/Abwärtsförderung, T-Form, O-Form etc.). Das Produkt ruht im Becher ohne Verluste. An den diversen, dosierten Aufgabemöglichkeiten überlappen die Becher zu einem geschlossenen Band, damit kein Produkt verloren geht. Pendelbecherwerke kommen auch zum Einsatz beim Befüllen von Silobatterien, Mehrkopfwaagen oder Verpackungsmaschinen. Auch zum Transport von verwogenem oder abgezählten Produkten eignen sich diese Förderer.

Bei beiden Förderertypen besteht die Möglichkeit, zwischen mehreren Gehäusebauformen zu wählen. Wichtige Merkmale dabei: Staubdichtigkeit, Schubladen im Aufgabebereich, ausreichend Inspektionsöffnungen und Modulbauweise. Zu den Standardmodulen zählen unter anderem Spann-, Eck-, Abgabe- und Antriebsstationen, die durch Passschächte zu individuellen Baumaßen verbunden werden. Die Module sind untereinander austauschbar, so dass die Linienführung schnell und einfach vor Ort geändert werden kann. Es ist möglich, zwischen gasdichten, staubdichten und komplett zu öffnenden Gehäusen zur einfachen Reinigung zu wählen. Spezielle Hygienegehäuse kommen in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie zum Einsatz. ms

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