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Interview"Spannend sind insbesondere die Sonderprojekte"

Ralf Mangold von Osbra-Formteile GmbH

Eine hohe Qualität der Produkte bei einer gleichzeitigen kurzen Umsetzungszeit, ist nur eine der Herausforderungen, denen sich Produzenten von PUR-Bauteilen stellen müssen. Neben deren Entwicklung und Produktion spielt auch der sichere Transport eine entscheidende Rolle. Herr Ralf Mangold von Osbra-Formteile GmbH gibt einen Einblick, wie diese Herausforderungen bewältigt werden können.

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FlurförderzeugeWendiger Italiener

Auf dem hart umkämpften Markt der Elektro-Stapler hat der italienische Hersteller OM in einer Klasse vorgelegt, die Hubwagen viel abverlangt. Alle Anbieter in diesem Bereich sind von Kundenseite getrieben, in den Disziplinen Leistung, Nutzen, Ergonomie – und nicht zuletzt – Preis und Service attraktive Angebote zu machen. Ganz italienisch spielte bei OM natürlich auch das Design eine wichtige Rolle bei der Konzipierung der XE-Reihe. Gleich vier neue Elektro-Gabelstapler in energiesparender AC-Drehstrom-Technik sind im Angebot.

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Materialfluss + Logistik: Wendiger Italiener

Durch die Stromversorgung, die kompakten Abmessungen sowie die laut Hersteller gute Manövrierbarkeit, sind die Stapler für Einsätze in Lagerräumen, in Speditions- und Lebensmittelbetrieben sowie zum Be- und Entladen von Lkw besonders gut geeignet. Großer Augenmerk wurde auf die Ergonomie gelegt: Die Fahrerkabine ist komplett schwebend konstruiert, so dass die auf den Staplerfahrer übertragenen Vibrationen minimal sind, der Fahrzeugsitz MSG 20 von Grammer ist zudem stoßgedämpft und die Steuerelemente sind gut erreichbar angeordnet. Die rechts vom Bediener positionierten Hydraulikhebel erlauben eine bessere Steuerung der Hubgerüstbewegungen, was zu mehr Sicherheit und besserer Qualität des Handlings bei den Arbeitseinsätzen führen soll.

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Eine weitere Neuheit ist der elektronische AC-Controller mit Canbus-Technologie, der sämtliche Funktionen des Hubwagens sowie die Selbstdiagnosesysteme regelt. Die fein abgestimmte Traktionskontrolle soll präzise Fahrmanöver und beachtliche Leistungen ermöglichen. Diese entfaltet sich an der neu konstruierten Vorderachse, welche Platz für zwei AC-Motoren mit 80V und einer Leistung von jeweils 8 kW bietet. Die Elektronik erlaubt es, die beiden Antriebsmotore als elektronisches Differenzial einzusetzen. Auf schwierigen Untergründen hat das Rad somit bei der Übertragung der Antriebskraft eine bessere Haftung, so dass immer ein optimales Fahrverhalten des Staplers gewährleistet sein soll. Die beiden Motoren erlauben außerdem ein Drehen des Hubwagens um die eigene Achse, als wäre er ein Dreirad-Stapler. Der elektronische Controller ermittelt den Einschlagwinkel, reduziert in engen Kurven automatisch die Geschwindigkeit und erhöht somit die Fahrsicherheit.

Ein leistungsstarker 20 kW Motor sorgt für einen kräftigen AC-Hub. Die DIN-konformen 80 V Batterien haben Kapazitäten von 560 bis 775 Ah. Das neue LCD-Display soll auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen gut ablesbar sein. Es zeigt mögliche Unregelmäßigkeiten, den Batterieladestand und die Position der Lenkräder an und signalisiert, wenn eine Wartung ansteht. Der Bediener kann zwischen drei verschiedenen Voreinstellungsprofilen wählen, darunter ein individuell anpassbares Profil: bestmögliche Leistung oder größtmögliche Batterieersparnis sowohl beim Fahr- als auch beim Hubbetrieb. Innerhalb der neuen Kion Unternehmensgruppe, welche die Marken Linde, OM und Still vereint, ergeben sich offenbar Synergieeffekte. Denn das neue Hubgerüst des Staplers wurde in Zusammenarbeit mit Linde konzipiert und produziert. Es soll mit hohen Resttragfähigkeiten, guter Freisicht und sehr hoher Lebensdauer überzeugen. Verfügbar sind Simplex-, Duplex- und Triplex-Hubgerüste mit Hubhöhen von bis zu 6.725 mm. Stefan Graf / graf@hoppenstedt.de

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