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Fördertechnik: Intralogistik-Branche legt zu

Interview"Spannend sind insbesondere die Sonderprojekte"

Ralf Mangold von Osbra-Formteile GmbH

Eine hohe Qualität der Produkte bei einer gleichzeitigen kurzen Umsetzungszeit, ist nur eine der Herausforderungen, denen sich Produzenten von PUR-Bauteilen stellen müssen. Neben deren Entwicklung und Produktion spielt auch der sichere Transport eine entscheidende Rolle. Herr Ralf Mangold von Osbra-Formteile GmbH gibt einen Einblick, wie diese Herausforderungen bewältigt werden können.

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FördertechnikIntralogistik-Branche legt weiter zu

Die deutschen Anbieter von Intralogistik- und Fördertechniklösungen verzeichneten im vergangenen Jahr ein Produktionsvolumen von 20,1 Milliarden Euro. Damit wuchs die Branche im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent. Für 2016 erwartet der VDMA-Fachverband Fördertechnik und Intralogistik ebenfalls ein Wachstum von 3 Prozent.

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„Die Unternehmen profitierten 2015 vor allem von den Zielbranchen, die nah am Endkunden sind, wie beispielsweise dem Onlinehandel in all seinen Facetten oder der Automobilindustrie“, erklärt Wilfried Neuhaus-Galladé, Vorstandsvorsitzender des Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik. „Wir sehen allgemein in den führenden Industrienationen eine große Investitionsbereitschaft in Fördertechnik und Intralogistik, was sich auch in den gestiegenen Exportzahlen zeigt.“

Zuverlässige Geschäftspartner im Ausland

Insgesamt exportierten die deutschen Unternehmen 2015 Intralogistikprodukte im Wert von 13,7 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 5 Prozent. Neben den USA und Frankreich hat sich 2015 Großbritannien in die Top-3 der wichtigsten Abnehmerländer nach vorne geschoben und China auf den vierten Rang verwiesen. Die EU-28-Länder sowie die anderen europäischen Länder bleiben wie 2014 die wichtigste Absatzregion für die deutschen Hersteller.

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Stabile Lage in schwierigen Fahrwassern

Trotz der positiven Bilanz für 2015 bleiben die Rahmenbedingungen schwierig: das schwache Wirtschaftswachstum, die geopolitischen Spannungen sowie die innenpolitischen Herausforderungen in Deutschland beschäftigen auch die Intralogistikanbieter. „Die Stimmung bei den Unternehmen war vergangenes Jahr oft schlechter als die tatsächliche wirtschaftliche Lage. Sie sind gefordert, noch flexibler und schneller auf Veränderungen zu reagieren. Das ist ihnen, die Zahlen legen dies nahe, aber bisher gut gelungen“, betont Sascha Schmel, Geschäftsführer VDMA Fachverband Fördertechnik und Intralogistik.

Technologische Offensive im Zeichen von Industrie 4.0

Die deutschen Hersteller profitieren nach wie vor von ihrem weltweiten guten Ruf und der Qualität ihrer Lösungen. „Je höher der Industrialisierungsgrad, desto höher sind auch die Ansprüche an Intralogistiklösungen. In diesem High-Tech-Segment sind unsere Unternehmen international führend und arbeiten auch hart daran, dieses Spitzenniveau weiter auszubauen“, sagt Sascha Schmel.
Industrie 4.0 ist in der Intralogistik an vielen Stellen bereits Realität. Dennoch sorgt das Thema durch seine breite Öffentlichkeit für neue Impulse. „Auf Anwenderseite rückt Industrie 4.0 stärker in den Fokus und die Bereitschaft zu vernetzten und automatisierten Lösungen steigt. Und das zeigt sich letztlich auch in den Auftragsbüchern der Anbieter“, resümiert Schmel. kf

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