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AntriebseinheitenKein Ausfall erlaubt

Schneckengetriebemotor
Beim Antrieb vertraut Anlagenbauer Evans auf Nord Drivesystems, die zuverlässige und wartungsfreundliche Antriebseinheiten mit ebenfalls anwendungsspezifisch passenden Ausstattungsoptionen konfigurieren.
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Antriebstechnik, Profilsystem-BaukastenZukunft inklusive

Mit Hilfe des Profilsystem-Baukastens von Minitec steigerte
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Antriebstechnik: Zukunft inklusive
Motorenbauer SEW Eurodrive die Produktivität seiner
Elektronik-Montage. Dabei wurden zahlreiche verschiedene
Anforderungen unter einen Hut gebracht. Die hohe Flexibilität
und Variabilität des Aluminium-Systems ermöglichen zugleich
die ständige Anpassung an wechselnde Produktionsbedingungen.

Eine Spitzenposition im Markt der Antriebstechnik nimmt SEW-Eurodrive ein. Maßgebender Faktor für die hohe Effizienz und Qualität in der Fertigung des Unternehmens ist stets die präzise und schnelle manuelle Montage der Elektronik-Komponenten. Das Unternehmen setzt hier auf verkettete Montage-Inseln, die auf dem Arbeitsplatzsystem von Minitec basieren.

SEW-Eurodrive entwickelt und fertigt Getriebemotoren und die dafür passende Elektronik. Großen Anteil am Fertigungsprozess hat die Montage der elektronischen Komponenten in Bruchsal. Sie erfolgt weitgehend in Handarbeit, da viele Montageaufgaben nicht von Maschinen erbracht werden können. In den Hallen finden sich neben den Montage-Inseln auch Prüfeinrichtungen als kreisförmig angeordnete Arbeitsplätze. Sie alle haben eine gemeinsame Basis – den Profilsystem-Baukasten des Herstellers Minitec, inklusive aller wichtigen Komponenten zur Gestaltung ergonomischer und produktiver Arbeitsplatzlösungen. Bereits vor Jahren hat SEW-Eurodrive den Pfälzer Hersteller als Lieferanten seiner Arbeitsplätze gewählt. Diese strategische Entscheidung schließt weltweit einen Großteil der Montagearbeitsplätze innerhalb der Firmengruppe ein.

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Die Gestaltung eines manuellen Montagearbeitsplatzes erfolgt nicht nur unter den Aspekten des optimierten Fertigungsflusses, der Qualitätssteigerung und der Verbesserung der Wirtschaftlichkeit, sondern auch nach den Kriterien der Ergonomie. Das hat Einfluss auf Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Das Montagemanagement hat zudem die Umsetzung kurzer Umbau- und Rüstzeiten zu beachten. Es gilt also, verschiedene Erfordernisse miteinander zu vereinen.

Bei SEW-Eurodrive hat man das früh erkannt und dazu ein eigenes Team für die Umsetzung der – in interdisziplinären Teams geplanten und getesteten – Arbeitsplätze aufgebaut. Dieses Team der Werksunterhaltung umfasst derzeit 15 Mitarbeiter und ist sowohl für die deutschen als auch ausländischen Werke zuständig. Bei der Prozessfindung und -optimierung hilft zudem die hauseigene Beratungsabteilung, die mit Prozess-Know-how und -methoden zur Seite steht.

Ein Baukasten für alle Fälle

Der Fullservice-Hersteller Minitec bietet mit seinem Systembaukasten die richtige Basis für den Antriebshersteller. Er basiert auf einem Aluminium-Profilsystem und überzeugt durch die Universalität und Kompatibilität seiner Komponenten. Eine ausgeklügelte Verbindungstechnik und viele Zubehörteile bieten große Gestaltungsfreiheit. Zu den Stärken des Systems zählen die Einfachheit der Konstruktion und die Robustheit der Komponenten. Die Aluprofile sind sowohl schnell montierbar als auch demontierbar. Das ist notwendig, denn die Montageinseln werden immer wieder zerlegt oder innerhalb der Hallen versetzt. Zu Beginn der Zusammenarbeit orderten die Bruchsaler bei Minitec komplette Arbeitsplätze. Inzwischen aber werden sowohl Planung als auch Montage im eigenen Haus durchgeführt. Erwähnenswert ist hier der Einsatz sogenannter Cardboard-Modelle: Auf Skizzen basierend entstehen im Rahmen der Planung neuer Montageplätze Kartonmodelle im Maßstab 1:1. Der Grund: Das Modell eines Montagearbeitsplatzes eignet sich bestens, um dessen reale Eigenschaften herauszufinden. Mit den Cardboards haben die Monteure – sie gehören zum interdisziplinären Team – ein Bild ihres späteren Arbeitsplatzes bereits im Planungsstadium vor Augen. Anschließend erfolgt die Umsetzung mit dem Minitec Baukasten, der neben Standardprofilen alle nötigen Komponenten bereit stellt: Maschinengestelle, Schutzeinrichtungen, Fördereinrichtungen... Im Einsatz sind die Montagearbeitsplätze in der Elektronikfertigung und mechanischen Fertigung, in Servicezentren und bei Auslandstöchtern. Auch letztere werden in Bruchsal teilweise geplant, montiert, wieder zerlegt, versendet und vor Ort wieder aufgebaut. Die weltweite Präsenz des Profilherstellers ist dabei ein großer Pluspunkt.

Gegenüber früheren Stahlkonstruktionen bietet der Baukasten handfeste Vorteile: „Das durchdachte System inklusive der Verbinder spart uns rund 50 Prozent der Montagezeit. Speziell die Verbindungstechnik entscheidet in hohem Maße darüber, wie viel Aufwand zum Erstellen von Konstruktionen benötigt wird und beeinflusst damit auch die Kostenhöhe erheblich“, erklärt Dr. Michael Kaiser, Werksleiter der Elektronikfertigung. Minitec bietet einen patentierten Profilverbinder, der kein Bearbeiten der Profile erfordert und keine konstruktive Planung voraussetzt. Die fertige Verbindung ist verschiebbar, blockiert die freien Profilseiten nicht und stellt die Leitfähigkeit der Gesamtkonstruktion her. Die Bandbreite der Verbindungshilfen reicht von Winkeln, Winkelgelenken und Knoten über Zuganker bis zu beweglichen Gehrungsverbindern, die eine freie Auswahl des Winkels erlauben. Viele Zubehörteile, zu denen kleine Elektrokomponenten ebenso zählen wie große Schränke für Systemarbeitsplätze und Montagehilfsmittel komplettieren das Ganze.

„Natürlich bleibt der Arbeitsplatz nicht für alle Zeiten in seiner Form bestehen. Sondern die zuständigen Arbeitsplatzplaner und Montagearbeiter prüfen immer wieder, ob im Praxisbetrieb Optimierungsmöglichkeiten bestehen“, sagt Werksleiter Kaiser. „Und etwa alle zwei Jahre erfolgt die ‚kreative Zerstörung’, das heißt, die einzelnen Konstruktionen der Montageinseln werden noch einmal von Grund auf überdacht beziehungsweise auseinander genommen.“ Damit sollen festgefahrene Abläufe und Denkweisen verhindert werden und auch sich veränderte Gegebenheiten berücksichtigt werden. „Wir reduzieren dabei konsequent unnötige Wege und Tätigkeiten, um die Produktionszeit zu verkürzen und damit die Wertschöpfung zu erhöhen“, erläutert Dr. Kaiser. ms

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