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ZVEI begrüßt NPE-Fortschrittsbericht

Der ZVEI hat den dritten Fortschrittsbericht der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) begrüßt. Der Vorsitzende der ZVEI-Geschäftsführung, Dr. Klaus Mittelbach, wies dazu auf den systemischen Ansatz und die Verknüpfung mit Verkehr und Energie hin. Der Bericht befasse sich mit dem Beitrag der Elektromobilität zur Energiewende und betone eine große Stärke der deutschen Industrie, nämlich die Systemvernetzung. Des Weiteren sei richtig, dass die Batterieforschung mit einem Projektbudget von 600 Millionen Euro mit Abstand die größte Unterstützung erhalte, da sie von strategischer Bedeutung sei.

"Der Bericht teilt auch die ZVEI-Position zur steuerlichen Begünstigung dienstlicher E-Autos, wie sie bereits im Jahressteuergesetz 2013 beabsichtigt ist", betonte Mittelbach. Probleme beim sicheren Transport von Batterien inklusive beschädigter Batterien oder Prototypen erkenne der Bericht, versehe ihn allerdings noch nicht mit einem international durchsetzbaren Vorschlag. Hier seien Politik und Wirtschaft weiterhin im Rahmen der NPE gefordert. Diese habe durch die Zusammenführung der Akteure offenkundig einen baldigen breiten Markteintritt von E-Mobilen beschleunigt und die internationale Wettbewerbsfähigkeit gestärkt.

Mittelbach wies darauf hin, dass der Bericht offenbar das Feld bereite für eine Endkundensubvention von Elektroautos, um die von der Automobilindustrie errechnete TCO-Lücke zu schließen (mögliche Mehrkosten eines E-Autos gegenüber einem vergleichbaren herkömmlichen PKW). Subventionen stünden für den ZVEI aber nicht im Vordergrund. Die Elektroindustrie vertrete vielmehr die Position, dass staatliches Geld vornehmlich in die Forschung und Produktion fließen sollten, um einen technologischen Vorsprung zu gewinnen, sagte Mittelbach. kf

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