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Zuken: unterstützt die nächste Generation von Ingenieuren der Automobiltechnik

Formula Student fördert angehende Ingenieure mit einem praxisnahen Projekt: Studierende konzipieren, bauen, entwickeln und vermarkten selbstständig einen kleinen Einsitzer-Rennwagen. Bei diesem außergewöhnlichen Projekt können die Jungingenieure wertvolles Know-how und wichtige Team-Erfahrungen sammeln, die ihnen im späteren Berufsleben zu Gute kommen. Der Rennstall Esslingen nimmt auch an Wettbewerben teil und rangiert derzeit weltweit auf Platz 24, möchte aber in diesem Jahr die Rangliste ein gutes Stück hinaufklettern. In der Vergangenheit hatten die angehenden Ingenieure nicht mit einer professionellen E-CAD-Lösung gearbeitet. Angesichts der steigenden Zahl von elektrischen Komponenten und Systemen im Rennwagen wie z. B. zusätzliche Sensoren setzte sich aber die Erkenntnis durch, dass es ohne ein spezielles E-CAD-Paket nicht mehr geht, und man wandte sich schließlich an Zuken. Zuken zählt einige der weltweit größten Automobil- und Motorsportunternehmen zu seinen Kunden und war gerne bereit, den jungen Entwicklern zu helfen.

Rennstall Esslingen - Teambild Verano

Dazu Timo Fix, Teamleiter Bordnetz beim Esslinger Team: "Durch die Unterstützung von Zuken konnten wir mit unserem diesjährigen Rennwagen einen großen Entwicklungsfortschritt realisieren. Wir haben nicht nur die Software kostenfrei bekommen, sondern sind von Zuken auch umfassend geschult worden, um das volle Potenzial der Software ausschöpfen zu können."

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Das Projekt soll so nah wie möglich an den tatsächlichen Markt-Bedingungen sein. Daher gelten für die Studierenden dieselben Vorgaben für Design und Geschäftsplanung wie für kommerzielle Rennställe. Um eine echte Wettbewerbssituation zu simulieren, nehmen die Studierenden an, dass ein Fertigungsunternehmen die Herstellung eines Prototyps in Auftrag gegeben hat. Als Zielabsatzmarkt wird der nicht-professionelle Wochenendrennfahrer angegeben. Das Fahrzeug muss deshalb bei Beschleunigung, Brems- und Fahrverhalten eine hohe Leistung bringen. Gleichzeitig soll es kostengünstig, einfach zu warten und zuverlässig sein. Die Marktfähigkeit des kleinen Boliden wird durch weitere Faktoren wie Aussehen, Sicherheit und die Verwendung von möglichst vielen gleichen Teilen bestimmt. Die Herausforderung des Teams besteht darin, einen Prototyp zu entwickeln und zu bauen, der diesen Vorgaben möglichst exakt entspricht. Anschließend finden internationale Rennen um einen Platz in der Weltrangliste statt. Der Rennstall Esslingen wird 2010 an den Events in Hockenheim, Melk (Österreich) und Varano de' Melegari (Italien) teilnehmen.

Zuken ist ebenfalls ein Platinsponsor des Teams vom Rennstall Esslingen. "Als High-Tech-Unternehmen, das in der Automobilbranche und im Motorsport tätig ist, wissen wir um die Bedeutung der langfristigen Unterstützung dieser jungen Entwickler. Solche Programme stellen sicher, dass der Ingenieursnachwuchs gut ausgebildet ist", weiß Joachim Frank, Leiter E³.series Business Development. "Wir freuen uns darauf, den Fortschritt des Teams in der Rennsaison im August und September 2010 zu verfolgen", so Frank weiter. lg

 

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