Mehr Power für E-Mobility

Katja Preydel,

ZF stärkt Elektromobilität

ZF Friedrichshafen stärkt die Division E-Mobility durch neue Gebäude und Standorte. Am Divisionssitz in Schweinfurt eröffnete der Technologiekonzern nun ein Gebäude für die Bereiche Verwaltung, Entwicklung und Vertrieb.

Am Sitz der Division E-Mobility in Schweinfurt hat ZF ein neues Gebäude für die Bereiche Verwaltung, Entwicklung und Vertrieb eröffnet. Dort sind Arbeitsplätze für rund 520 Mitarbeiter entstanden. © ZF

„Die Nachfrage nach elektrischen Antriebslösungen ist enorm gestiegen“, so Michael Hankel, Mitglied des Vorstands und verantwortlich unter anderem für die Bereiche Elektromobilität und Produktion. „Daher haben wir massiv in diese Division investiert, um attraktive Arbeitsplätze zu schaffen und die Produktionskapazitäten zu erweitern. Mit der Elektromobilität schlagen wir bei ZF eine Brücke zur Mobilität der nächsten Generation und tragen dazu bei, den Verkehr emissionsärmer zu gestalten.“ Die Elektromobilität gehört neben Vehicle Motion Control, autonomem Fahren und integrierter Sicherheit zu den vier Technologiefeldern der ZF-Strategie „Next Generation Mobility“.

ZF-Vorstandsmitglied Michael Hankel, Staatssekretär Gerhard Eck, Oberbürgermeister Sebastian Remelé und Divisionsleiter Jörg Grotendorst (v.l.n.r.) eröffnen ein Gebäude für die Bereiche Verwaltung, Entwicklung und Vertrieb der ZF-Division E-Mobility in Schweinfurt. © ZF

In dem neuen Gebäude am Standort Schweinfurt hat das Unternehmen Platz für rund 520 Mitarbeiter geschaffen. Ihre Arbeitsplätze wurden nach dem sogenannten Bürokonzept 3.0 gestaltet, das projektbezogenes und flexibles Arbeiten ermöglicht. „Dieses moderne Bürokonzept bietet für jeden Zweck die passende Arbeitsumgebung. Es spiegelt den Wandel unserer Arbeitswelt wider, die von Agilität und Digitalisierung geprägt ist. Wir möchten unseren Spitzenkräften ein gutes Arbeitsumfeld bieten“, sagt Jörg Grotendorst, Leiter der Division E-Mobility. Zudem sind in dem Gebäude, in das ZF insgesamt rund 30 Millionen Euro investiert hat, 16 Prüfstände und Prüfeinrichtungen untergebracht, mit denen elektrische und Hybridantriebe sowie zugehörige Komponenten erprobt werden können.

Anzeige

Schweinfurt zählt mit insgesamt mehr als 9.400 Beschäftigten zu den größten ZF-Standorten weltweit. Der Technologiekonzern ist damit der größte Arbeitgeber in Unterfranken. Neben der 2016 gegründeten Division E-Mobility wird auch die ZFDivision Aftermarket von Schweinfurt aus gesteuert.

In Pancevo nahe der serbischen Hauptstadt Belgrad wird ZF in wenigen Tagen einen neuen Standort für Elektroantriebe in Betrieb nehmen. © ZF

Unterdessen stärkt der Konzern seine Division E-Mobility und deren Produktionskapazitäten weltweit. Im serbischen Pancevo nahe Belgrad wird ein Werk für Elektroantriebe offiziell seiner Bestimmung übergeben. Dort produziert ZF Elektromotoren sowie elektrische Maschinen und Generatoren für Hybrid- und elektrische Antriebe sowie Getriebewählschalter und Mikroschalter. Um der großen Nachfrage nach diesen Produkten gerecht zu werden, wird dieser Standort bereits jetzt erweitert. Perspektivisch werden dort rund eintausend Mitarbeiter beschäftigt sein. Ein weiterer Produktionsstandort für Elektroantriebe entsteht derzeit im chinesischen Hangzhou südlich von Schanghai. Dieser wird im nächsten Jahr den Betrieb aufnehmen.

 „Wir wollen unseren Kunden nicht nur technisch überzeugende Lösungen bieten, sondern müssen ihnen auch preislich attraktive Angebote machen. Denn um dauerhaft erfolgreich zu sein, braucht es Technologie- und Kostenführerschaft. Dieses Ziel erreichen wir durch das hohe Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und wir erreichen es durch ein globales Produktionsnetzwerk. Damit haben wir eine ausgewogene Präsenz in verschiedenen Regionen, um sowohl nah bei unseren Kunden zu sein als auch wettbewerbsfähige Kostenstrukturen zu schaffen.“, so Michael Hankel.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige