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ZF-Konzern zeichnet EMAG aus

Im Rahmen des vom ZF-Konzern initiierten "Energy Efficiency Awards" wurde der Wettberwerbsbeitrag "Energieeffiziente Produktionsmaschinen" von EMAG als einer der "Top-5-Projekte" ausgezeichnet. Damit setzte sich das Maschinenbau-Unternehmen unter 30 qualifizierten Bewerbungen durch und dufte am 13. September bei ZF in Saarbrücken seinen spezifischen "Effizienz-Ansatz" präsentieren.

Ausgezeichnet - die VL 2 von EMAG gehört zu den energieeffizientesten Maschinen der Welt.

"Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung", erklärt Dr. Guido Hegener, Geschäftsführer der EMAG Salach Maschinenfabrik GmbH. "Sie ist Ansporn für uns, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Die Energieeffizienz der Anlagen ist bei uns seit Jahren im Fokus." Während seiner Präsentation verwies Hegener auf die verschiedenen Entwicklungs-Schwerpunkte bei EMAG:

  • Energieeffiziente Fertigungsverfahren wie Schäldrehen oder Hartdrehen sollen weniger sparsame Prozesse wie das klassische Schleifverfahren verstärkt ablösen. Ihr Energiebedarf ist bis zu 90 Prozent niedriger. ¿Die Taktzeiten sind bei diesen Verfahren deutlich kürzer. Dabei reduziert sich auch die Laufzeit der Nebenaggregate, und das sorgt für eine massive Energie-Ersparnis", erklärte Hegener.
  • Auf der anderen Seite leisten EMAG Ingenieure Pionierarbeit bei der Konstruktion von Fertigungssystemen. Im Rahmen eines Verbund-Forschungsprojektes wurde eine Software entwickelt, mit deren Hilfe sich der Energieverbrauch von Maschinenkomponenten sowie des gesamten Systems bereits in der Entwicklungsphase am Computer bestimmen lässt.
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"Wir haben untersucht, wie viel Energie jede Komponente benötigt und wo die größten Einsparpotenziale sind", sagte Wolfgang Rummel, Leiter Entwicklung und Konstruktion Steuerungstechnik in der EMAG Salach Maschinenfabrik. Er verwies dabei auch auf konkrete Maßnahmen: Bei EMAG werden die effizientesten Komponenten bereits in Serie verbaut - zum Beispiel verbesserte Hydraulik-Aggregate, Low-Watt-Ventile und intelligente Standby-Schaltungen.

Am Ende der Wettbewerbspräsentation stellte Geschäftsführer Dr. Hegener ein übergreifendes Ziel von EMAG vor: die Entwicklung der "nachhaltigen Fabrik". Zukünftig gelte es, die Produktion, das Gebäude und die technische Gebäudeausstattung zusammen zu bewerten. Mit Maßnahmen wie der Energierückgewinnung und -wiederverwendung ließen sich noch Einsparpotenziale von bis zu 40 Prozent realisieren, so Hegener abschließend. kf

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