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Tebis AG: CAD/CAM- Pioniere feiern Jubiläum

Weltweit setzen mittlerweile mehr als 1.800 Unternehmen auf die innovative CAD/CAM-Technologie der Tebis AG aus Planegg/Martinsried bei München. Einer der Gründe für die lang anhaltende Erfolgsgeschichte des CAD/CAM-Spezialisten liegt bestimmt in der Tatsache, dass die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Kunden stets als Maßstab für die eigene Software-Entwicklungsarbeit gesetzt wurde – und das seit nunmehr 25 Jahren.
Angeregte Diskussionen der Gäste in den Seminarpausen während des Jubiläums, das die Tebis AG gemeinsam mit 290 seiner Kunden feierte.

Das Jubiläum feierte die Tebis AG gemeinsam mit 290 seiner Kunden aus aller Welt im Rahmen eines Seminars unter dem Motto »Profitabel bleiben«. Dabei wurden Anregungen gegeben, wie auch Zeiten schwacher Nachfrage genutzt werden können, um die eigene Profitabilität nachhaltig zu stärken. Unter anderem berichteten Referenten aus der Automobilindustrie (Paul Weissenberg, Leiter Werkzeugbau, Ford Werke GmbH, Köln), dem Werkzeugbau (Josef Westhäußer, Geschäftsführer, EBZ-Systec GmbH, Ravensburg), dem Formenbau (Rainer Armbruster, Geschäftsführer, Foboha GmbH, Haslach) und dem Modellbau (Maximilian Lörzel, Geschäftsführer, Schröter Modell- und Formenbau GmbH, Oberpframmern) über eigene Projekte zur Steigerung der Effizienz.

Aktiv in die Zukunft

Aber auch die 25-jährige CAD/CAM-Geschichte von Tebis hat viele interessante Aspekte zu bieten. Beispielsweise war das erste Produkt nach der Firmengründung im Jahre 1984 ein System, mit dem auf einem Zeichenbrett Folienpläne digitalisiert und in NC-Programme umgerechnet werden konnten. Die Version 1.0 des CAD/CAM-Systems von Tebis wurde im Jahr 1986 vorgestellt und eines der ersten 3D-Systeme, das auf PC-Basis lief. Folglich konnte Tebis auch von kleinen und mittleren Unternehmen genutzt werden, ohne dass sie große Rechenanlagen betreiben mussten, die damals die übliche Plattform für 3D-CAD/CAM-Systeme waren. 1989 erschien die Version 2.0 der Tebis-Software mit einer grafischen Benutzeroberfläche die bis heute in weiterentwickelter Form Bestand hat. Die Version 2.1 enthielt die Tebis-Automill-Technologie, mit der es erstmals möglich war, flächenübergreifend Fräsbahnen zu berechnen – für die Kunden ein großer Produktivitätsfortschritt. Mit der Tebis-Version 3.0 wurde das System modularisiert und war auch mit verschiedenen Unix-Betriebssystemen nutzbar. Die Version 3.1 beinhaltete den Fräsassistenten, die V3.2 interaktives CAD und die V3.3 verfügte erstmals über eine Werkzeugbibliothek und eine parametrische Verwaltung für alle NC-Berechnungen. Parallel dazu wurden Module zur virtuellen Simulation der Bearbeitung sowie zur Konstruktion und Verwaltung von Senkelektroden vorgestellt. Ziel der Entwicklungen ist es, komplette Fertigungsprozesse im Rechner abzubilden und zu überprüfen, so dass deutlich mehr Sicherheit und Produktivität erzielt werden kann. Im Jahr 2009 wurde die außergewöhnliche BREP-Technologie von Tebis stark erweitert, bei der Flächen nicht einzeln, sondern im Verbund modelliert werden. Dies ermöglicht die Konstruktionsqualität bauteilweit zu prüfen und durch eine automatische Reparatur entscheidend zu verbessern. Auch lassen sich Flächen übergreifend mit Regeln verformen beispielsweise zur Rückfederkompensation oder für Design-Aufgaben. Für die aktuelle Version 3.4, die Ende vergangenen Jahres vorgestellt wurde, gab es im Jahr 2009 bereits zwei Releases mit zahlreichen Erweiterungen. Ein weiteres Release ist in Vorbereitung und auch die nächste Version 3.5 wird noch für dieses Jahr erwartet. -fr-

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Tebis AG, Martinsried Tel. 0 89/81 80 3 - 0, http://www.tebis.com

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