Quest-Studie

Wieviel Mechatronik steckt in deutschen Maschinen?

Eine neue Marktuntersuchung von Quest TechnoMarketing zum Engineering der Maschinenautomation zeigt, in welchem Umfang Mechatronik an den Maschinen im deutschen Maschinenbau realisiert ist.

Die neue Studie von Quest TechnoMarketing bestimmt konkret den Integrationsgrad beim Einsatz von Engineeringsystemen für die Automatisierungstechnik bis 2017. Sie leitet daraus Empfehlungen an die Automatisierungshersteller ab, welche Funktionsbereiche Engineeringsysteme bis 2017 abdecken sollten und quantifiziert dafür das Wachstumspotenzial.

Mechatronik kennzeichnet die enge Verbindung von Mechanik, Elektrotechnik und Informationstechnologie an der Maschine.

97% der Maschinenbauer sehen Mechatronik in größerem oder geringerem Umfang an den Maschinen bereits realisiert. Für 1% der Maschinenbauer ist Mechatronik kein Thema, bei weiteren 2% hängt Mechatronik vom Maschinentyp ab, kann also realisiert sein oder nicht.

Die Mechatronik durchzieht alle zehn untersuchten, automatisierungsrelevanten Branchen des deutschen Maschinenbaus. Dabei gibt es Branchen mit überdurchschnittlichem und solche mit unterdurchschnittlichem Grad an mechatronischen Maschinen.

Der wesentliche Punkt ist, in welchem Umfang die Maschinenbauer Mechatronik an den Maschinen realisiert haben.

Für 50% der Maschinenbauer ist Mechatronik für alle bzw. die meisten Funktionsbereiche der Maschine realisiert. Weitere 26% der Maschinenbauer haben Mechatronik für ungefähr die Hälfte der Funktionsbereiche der Maschine realisiert. Und bei 21% der Maschinenbauer sind einzelne Funktionsbereiche der Maschine mechatronisch organisiert.

Gleichwohl, so warnt die Studie, darf der Trend zu Mechatronik nicht absolut genommen werden. Hinweise der Maschinenbauer auf die höheren Kosten und die Situation beim Endkunden unterstreichen, dass es auch sinnvoll sein kann, die Maschine bzw. wesentliche Funktionsbereiche nicht mechatronisch zu gestalten.

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Die neue Studie von Quest TechnoMarketing bestimmt konkret den Integrationsgrad beim Einsatz von Engineeringsystemen für die Automatisierungstechnik bis 2017. Sie leitet daraus Empfehlungen an die Automatisierungshersteller ab, welche Funktionsbereiche Engineeringsysteme bis 2017 abdecken sollten und quantifiziert dafür das Wachstumspotenzial.

Die Studie erleichtert das gezielte Feintuning der Engineeringsysteme bis 2017. Dafür werden die Marktanteile der Programmiersprachen IEC 61131-3, ST, C/C++, MatLab sowie der Softwaremodule Test/Simulation, Condition Monitoring, Energy Monitoring, Internetzugriff und Diagnosesysteme mit Wartungshinweisen bis 2017 identifiziert und ihr Wachstumspotenzial bestimmt.

Die Studie beleuchtet umfassend die Rahmenbedingungen für das Engineering: Maschinenmix, Automatisierungsstrukturen, Lieferantenpolitik, Rolle von Software und Mechatronik.

Die 168 Seiten starke Studie bietet eine Fülle repräsentativer Trends an, die auf Interviews mit 23% der Maschinenbauer in den zehn relevanten Branchen mit 100 und mehr Beschäftigten beruhen.

Zum Artikel im Quest Trend Magazin geht es hier. kf

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