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Weltverband der Wälzlagerindustrie: Neuer Präsident kommt von Schaeffler Gruppe

Die World Bearing Association (WBA) hat auf ihrer vierten Jahresversammlung in Tokio Dr. Jürgen M. Geißinger, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Schaeffler Gruppe, zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Die WBA wurde im September 2006 als Dachorganisation der amerikanischen (ABMA - American Bearing Manufacturers´ Association), der japanischen (JBIA - Japan Bearing Industrial Association) und der europäischen (FEBMA - European Bearing Manufacturers´ Association) Wälzlagerverbände gegründet. Sie vertritt die weltweit führenden Wälzlager-Unternehmen, die mit einem Umsatz von rund 20 Milliarden Euro etwa 75 Prozent des Wälzlagermarktes repräsentieren.


Die WBA vertritt die Interessen der Wälzlagerindustrie dort, wo die Initiativen von Einzelunternehmen nicht ausreichend sind. Zu den Zielen der WBA zählen der Abbau von wettbewerbsverzerrenden Handelsbeschränkungen sowie die Einführung einheitlicher Standards im Umweltschutz. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Bekämpfung der Produktpiraterie. "Mit Produktpiraterie wird viel Geld verdient und volkswirtschaftlich großer Schaden angerichtet", erklärt Dr. Geißinger. Auch der Wälzlagerindustrie entsteht jährlich ein Schaden von mehreren hundert Millionen Euro. Gefälschte Wälzlager stellen darüber hinaus ein erhebliches Sicherheitsrisiko für die Verbraucher dar. In den vergangenen Jahren hat sich die Situation verschärft, da längst nicht mehr nur einfache Produkte nachgeahmt werden, sondern auch technologisch anspruchsvolle Wälzlager, die etwa in Flugzeugtriebwerken oder in Hochgeschwindigkeitszügen eingesetzt werden. "Die WBA wird ihre Initiativen daher noch weiter intensivieren - das heißt Information und Aufklärung der Kunden aber auch konsequente Verfolgung der Täter", so Dr. Geißinger.

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