Weltmarkt für Maschinen

Andreas Mühlbauer,

VDMA geht von 4 Prozent Wachstum im Jahr 2018 aus

Neue Maschinen und Anlagen waren auch im vergangenen Jahr trotz aller Handelsstreitigkeiten und politischer Querelen weltweit gefragt. Nach Schätzungen der VDMA-Volkswirte stieg der Umsatz mit Maschinen im Jahr 2018 insgesamt um 4 Prozent auf 2,6 Billionen Euro.

Deutschland hält seit 2013 die Position als drittgrößter Maschinenproduzent der Welt. © shutterstock / nikkytok

Überdurchschnittlich entwickelte sich der Maschinenbau in Asien. Mit einem Plus von 5 Prozent auf knapp 1,34 Billionen Euro blieb Asien die mit Abstand größte Fertigungsregion in der Maschinenindustrie. Etwas mehr als die Hälfte des gesamten Weltmaschinenumsatzes wurde dort erwirtschaftet.

Das Wachstumstempo in Gesamt-Europa und in den EU-Ländern insgesamt entsprach jeweils dem Weltdurchschnitt von plus 4 Prozent. Die EU-Länder produzierten zwar deutlich weniger Maschinen (694 Milliarden Euro) als Asien, jedoch gut doppelt so viele wie die USA (plus 2 Prozent auf 334 Milliarden Euro). „Der Zuwachs des weltweiten Maschinenumsatzes ist erfreulich, hätte aber in einem ruhigeren politischen Umfeld noch höher ausfallen können. Die Folgen der Handelsstreitigkeiten oder des Brexits werden wir aufgrund der teils langen Vorlaufzeiten im Maschinenbau vermutlich erst in diesem Jahr so richtig sehen“, kommentiert VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers das Ergebnis.

Deutschland hält seit 2013 die Position als drittgrößter Maschinenproduzent der Welt. Im vergangenen Jahr erreichte das Umsatzvolumen 297 Milliarden Euro (plus 4 Prozent). Damit entfielen gut 11 Prozent des weltweiten Maschinenumsatzes auf die Bundesrepublik. Mit deutlichem Abstand an der Spitze rangierte abermals China. Ein Gesamtumsatz von 856 Milliarden Euro bedeutete auf Euro-Basis ein Plus von 7 Prozent zum Vorjahr.

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Auch in Japan (Platz 4) konnten die Maschinenhersteller ihren Umsatz um 2 Prozent auf 264 Milliarden Euro steigern. Italien, die Nummer 5 im Welt-Maschinenbau, erhöhte den Umsatz um 4 Prozent auf 126 Milliarden Euro. Im Fall von Italien und auch den USA geben Abschreibungserleichterungen Rückenwind. Die ersten fünf Länder der Rangliste (China, USA, Deutschland, Japan, Italien) stehen zusammen für 72 Prozent des Weltmaschinenumsatzes.

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