Weidmüller

Andreas Mühlbauer,

Zweistelliges Umsatzwachstum für 2018 erwartet

Weidmüller erwartet für 2018 einen Gesamtumsatz von über 820 Millionen Euro. „Rückblickend haben sich unsere Investitionen in den Aufbau von Know-How in der Automatisierung und Digitalisierung, in den Rückkauf unserer Vertriebsgesellschaften in Nordamerika sowie in andere wichtige Wachstumsregionen ausgezahlt“, erklärt Weidmüller Vorstandssprecher Jörg Timmermann.

Technologievorstand Volker Bibelhausen, Vorstandssprecher Jörg Timmermann sowie Vertriebsvorstand José Carlos Álvarez Tobar (v.l.n.r.) sind aufgrund des starken Wachstums mit den Jahr 2018 mehr als zufrieden. © Weidmüller

Mit dem Ausbau des „u-mation“ Automatisierungssystems, der Übernahme der Mehrheit am Visualisierer GTI sowie der Kooperation mit dem österreichischen Spezialisten Keba hat Weidmüller den eingeschlagenen Weg fortgesetzt. „Wir wollen unsere Marktposition in den Bereichen Automatisierung und IoT kontinuierlich ausbauen und entwickeln unser Portfolio entsprechend weiter“, sagt Volker Bibelhausen, seit dem 1. September 2018 neuer Technologievorstand von Weidmüller. Den finalen Jahresabschluss wird Weidmüller wie in den vergangenen Jahren auf der Hannover Messe im April präsentieren.

Das Unternehmen bietet mittlerweile ein großes Programm an kommunikationsfähigen Komponenten zur Bereitstellung und Verarbeitung von Prozessdaten an. „Wir stellen fest, dass Weidmüller bei vielen Kunden nicht mehr allein mit passiven Komponenten, sondern auch mit Digitalisierungsthemen wie Industrial Analytics assoziiert wird. Zudem schätzen Kunden unsere Lösungskompetenz im Schaltschrankbau“, sagt Weidmüller-Vertriebsvorstand José Carlos Álvarez Tobar. Das macht sich auch beim Umsatz bemerkbar. Mit einem Wachstum von mehr als 25 Prozent steuert die Division Automation Products and Solutions einen immer größeren Teil dazu bei.

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Vorsichtiger Ausblick für 2019

Für das Jahr 2019 ist der Vorstand der Weidmüller-Gruppe trotz zahlreicher Unsicherheitsfaktoren insgesamt zuversichtlich, erwartet jedoch eine deutlich zurückgehende Wachstumsdynamik. Der Branchenverband Zentralverband der Elektroindustrie (ZVEI) geht 2019 von einem Wachstum von 4 Prozent aus, der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) rechnet mit einem Wachstum von 2 Prozent. „Es sind viele Unsicherheiten erkennbar, die uns vorsichtig in die Zukunft schauen lassen. Neben den Währungseffekten sind dies vor allem steigende Materialkosten sowie Unwägbarkeiten durch die zunehmend protektionistische Handels- und Wirtschaftspolitik, die Auswirkungen der Brexit-Verhandlungen sowie die politische Entwicklung weltweit“, sagt Timmermann.

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