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Weidmüller: schwere Steckverbinder

Trotz der Produktbezeichnung Rockstar und dem Präsentationsort Hardrock Cafe in München handelt es sich bei der Neuvorstellung von Weidmüller nicht um ein neues Geschäftsfeld im Unterhaltungsbereich, das der führende Hersteller von Komponenten für die elektrische Verbindungstechnik betritt. ¿Der Name symbolisiert¿, so Christiane Ophagen, Leiterin Produktmanagement zu der neuen Generation schwerer Steckverbinder, ¿zugleich die solide Bauweise und die marktführende Technologie.¿
Schwere Steckverbinder unterstützen sowohl den Trend zur Modularität wie auch Dezentralität im Maschinen- und Anlagenbau. Sie gelten als ausgereift und robust, Verbesserungen schienen kaum möglich zu sein. Doch Weidmüller hat den Bedarf genau analysiert und mit der Rockstar-Generation eine Vielzahl an Optimierungen im Produkt und im Service erreicht.
Die Reihe besteht aus vier verschiedenen Gehäusetypen in elf Baugrößen, die individuell, je nach Kundenanforderungen, in einer Vielzahl von Varianten zusammengestellt werden können.
¿Dazu gehören als Standard an jedem Gehäuse Edelstahlverriegelungssysteme und eine hochwertige, mehrstufige Oberflächenversiegelung¿, erläutert Kurt Kantner, Geschäftsführer Weidmüller. Die Gehäuse werden alternativ in Schutzart IP65 und IP69k (Reinigung mit Hochdruckreiniger mit 100 bar) angeboten. Die IP69k-Variaten (DIN 40050, Teil 9) sind bis zu 65% kompakter und 61% leichter als vergleichbare Wettbewerbsgehäuse.
Durch integrierte Isolierstreifen sind die Gehäuse für hohe Spannungen ausgelegt. Typ- und applikationsabhängig stehen fünf Anschlusssysteme (Schraub-, Zugfeder-, Push-in-, Crimp- und Axialschraubanschluss) zur Verfügung. Das Material der Steckverbinder ist zudem schadstofffrei.
Zwei Merkmale stechen unter der Vielzahl an Neuerungen besonders hervor: Als einzige erfüllen die Steckverbinder weltweit die Schutzartprüfung nach den nordamerikanischen Vorschriften NEMA 250-1991 Typ 4x. ¿Das ist besonders für exportorientierte Firmen wichtig¿, erklärt Kantner. Zum anderen hält mit dem ¿Push In¿-Anschluss erstmals die Direktsteck-Technik Einzug in schwere Steckverbinder: Das vereint einfaches, sicheres Handling und eine geringe Verdrahtungszeit, ohne dass ein Werkzeug notwendig ist.
Auch bei den Gesamtkosten über den Lebenszyklus, dem sogenannten TCO, sieht Kantner erhebliche Vorteile: ¿Alle Details ermöglichen eine durchgängige Kostenreduzierung beim Kunden.¿ So entfallen beispielsweise angebrochene Packungen, da die Steckverbinder einzeln ¿ verpackt im Kunststoffbeutel ¿ geliefert werden. Das minimiert Kosten und Lagerraum beim Kunden. Darüber hinaus schützt die Einzelverpackung die Steckverbinder vor Staub und Feuchtigkeit.
Auch den Konstrukteuren der Kunden wird die Arbeit erleichtert: In einer Vielzahl von Datenformaten stehen die Steckverbinder als 2D- und 3D-Zeichnungen online zur Verfügung. Weiteres Einsparpotenzial bietet das Weidmüller Servicemanagement, es stellt individuelle Steckverbinder-Kits und -Sets zusammen. Bei den Kits definiert der Anwender die Bestandteile seines Steckverbinders bzw. er kann aus einer großen Anzahl von Standard-Kits auswählen. Weidmüller liefert alles unter einer einzigen Bestellnummer aus. Anstatt zahlreiche Bestell- und Lagerpositionen zu verwalten, benötigen Kunden nur noch eine Bestellnummer und einen Lagerort. Bei den Sets erhalten Kunden alle Steckverbinder, die sie für eine Maschine oder Anlage benötigen, komplett zusammengestellt in einer Verpackung. Auf Wunsch ¿ ¿Just in Time¿ direkt an die Fertigungslinie. Dadurch lässt sich auch der Lagerort einsparen.
hs

Links: http://www.weidmueller.com

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