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Webasto investiert 2011 mehr als acht Millionen Euro in Neubrandenburg

Webasto investiert in die Zukunft und baut seinen Produktionsstandort für Thermosysteme in Neubrandenburg weiter aus. Zum Auftakt einer Reihe von Investitionen, die das Unternehmen am Standort des weltweit größten Produktionsstandorts für Thermosysteme plant, legten Dr. Stefan Rudolph, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Wirtschaft und Tourismus von Mecklenburg-Vorpommern, Werner Baier, Aufsichtsratsvorsitzender der Webasto Gruppe, sowie Dr. Joachim Damasky, Vorstand der Geschäftssparte Thermosysteme der Webasto Gruppe, den Grundstein für den Neubau eines Versand- und Logistikzentrums. Somit können an anderer Stelle Flächen für die Erweiterung der Produktion genutzt werden.

Den Grundstein für die Hallenerweiterung legten: Webasto Eigentümer Werner Baier, Dr. Stefan Rudolph, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Wirtschaft und Tourismus von Mecklenburg-Vorpommern und Webasto Vorstand Dr. Joachim Damasky (v. l. n. r.)

"Mit der Erweiterung des Standorts in Neubrandenburg setzen wir ein deutliches Wachstumssignal", erklärt Dr. Joachim Damasky die Bedeutung des Projekts. "Insgesamt planen wir hier in den nächsten vier Jahren Investitionen von mehr als 20 Millionen Euro. Aufgrund der wieder deutlich gestiegenen Nachfrage nach Heizsystemen werden wir in Neubrandenburg in diesem Jahr voraussichtlich deutlich mehr als eine Million Heizgeräte produzieren. Das wäre die höchste Jahresproduktion in der bisherigen Firmengeschichte."

In Zukunft auch Heizungen für Elektrofahrzeuge

Neben den klassischen Standheizungen und Zuheizern sollen in Zukunft in Neubrandenburg auch Heizungen für Elektrofahrzeuge vom Band laufen. Erste Serienaufträge, unter anderem aus China, tragen somit zur Zukunftssicherung des Standorts bei. "Wir haben unsere Brennertechnologie weiterentwickelt und können Ethanol-betriebene und somit Kohlendioxid-neutrale Heizsysteme für die Dauerbeheizung von E-Fahrzeugen anbieten", führt Dr. Damasky aus. Elektromotoren können aufgrund der begrenzten Batteriekapazität kaum Energie für die Heizung zur Verfügung stellen. Eine elektrische Heizung würde im Betrieb bei niedrigen Temperaturen genauso viel Energie aus der Batterie entnehmen, wie der gesamte Antrieb und somit die Reichweite des Fahrzeuges halbieren. "Webasto stellt sich als Marktführer für motorunabhängige Heizsysteme dieser Problematik und arbeitet an maßgeschneiderten Lösungen für Hybrid- und Elektrofahrzeuge", so Dr. Damasky weiter. "Neubrandenburg ist auch für diese neue Generation von Heizsystemen der optimale Standort, dank unserer hoch qualifizierten Mitarbeiter sowie der Nähe zu den Universitäten in Rostock und Stralsund als Partner für die Forschung und Entwicklung."

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Webasto stellt seit 1990 in Neubrandenburg kraftstoffbetriebene Standheizungen und Zuheizer für Pkw, Boote und Nutzfahrzeuge her. In den letzten 21 Jahren wurden mehr als 80 Millionen Euro in den Produktionsstandort investiert. Allein in diesem Jahr werden mehr als 8 Millionen Euro in den Bau der neuen Halle mit einer Fläche von 1.400 m2 und die entsprechenden Produktions- und Versuchsanlagen fließen. lg

 

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