Märkte + Unternehmen

Wachstumsmotor "­interne Logistik"

Gut 1.200 Aussteller - von der Produktion über die Veredelung bis zur Intralogistik - zeigen ihre Lösungen; etwa 30.000 Besucher werden erwartet. Zudem werden auf einem 1.000 m² großen Gemeinschaftsstand mit rund 50 Ausstellern, speziellen Foren und Sonderexponaten neue Entwicklungen und Lösungen in der Logistik- und Auto-ID-Branche gezeigt.
Seit Mitte der neunziger Jahre verzeichnet die Logistikbranche bei Umsatz- und Beschäftigtenzahlen kontinuierlich Wachstum. Sie nimmt mit einem Jahresumsatz von 166 Milliarden Euro und 2,6 Millionen Beschäftigten nach Automobilindustrie und Handel Platz drei unter den wichtigsten deutschen Wirtschaftsbereichen ein. Die Logistikbranche profitiert zudem von der Globalisierung. Und Deutschland entwickelte sich wegen seiner zentralen Lage, der hervorragenden Infrastruktur und nicht zuletzt durch den EU-Beitritt der mittelosteuropäischen Staaten zur europäischen Logistik-Drehscheibe.
Internationalisierung der Märkte, zunehmender Wettbewerbs- und Kostendruck, wachsende Qualitäts- und Serviceanforderungen, Individualisierung der Nachfrage, kürzere Produktlebenszyklen und daraus resultierende Komplexität sind Herausforderungen, die Unternehmen auch zur Verbesserung ihrer innerbetrieblichen Logistik zwingen. Diese Intralogistik umfasst Organisation, Steuerung, Durchführung und Optimierung des innerbetrieblichen Materialflusses, der Informationsströme sowie des Warenumschlags in Industrie, Handel und öffentlichen Einrichtungen. Sie steuert somit im Rahmen des Supply Chain Managements den Materialfluss entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Kaum ein Sektor birgt so große Einspar- und Rationalisierungspotenziale wie die Intralogistik. Die Branche ¿ das sind Maschinen- und Anlagenbau-, Lagertechnik- sowie IT-Unternehmen, Sortierspezialisten, Geräte- und Komponentenhersteller ¿ versucht ständig, durch neue Entwicklungen noch effektivere Lösungen anzubieten. Hierbei macht die Fördertechnik mit etwa 78 % den größten Umsatzanteil aus. Es folgen die Software- und industrielle Kommunikationsbranche (14 %) sowie statische Lagertechnik (8 %).
ms

Links: http://www.fachpack.de

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