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Vorsichtiger Optimismus im Palettenhandel

Die Inka Paletten GmbH, Europas größter Hersteller von Holzwerkstoff-Einwegpaletten, hat eine Konjunkturumfrage unter deutschen Palettenhändlern durchgeführt. Dabei zeigt sich, dass die Palettenhändler ihre eigene wirtschaftliche Situation besser bewerten als die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Für beides, die Gesamtwirtschaft wie die Unternehmenskonjunktur, erwartet der Palettenhandel in den kommenden sechs Monaten eine Aufhellung der Konjunktur.

Befragt wurden 100 Palettenhändler in Deutschland, 54 antworteten auf die Umfrage. Die Befragung erfolgte nach Schulnoten von 1 bis 6. Die derzeitige gesamtwirtschaftliche Lage erhielt die Note 4,5. Die eigene Situation aber bewertet der Palettenhandel mit einer Durchschnittsnote von 3,37. Die Unternehmenserwartungen für die kommenden sechs Monate zeigen eine Aufhellung an: Hier liegt die Bewertung bei gemittelten 2,98. "Der Einwegpalettenhandel ist abhängig vom Export", sagt Peter Fischer, Geschäftsführer der Inka Paletten GmbH. "Wir hatten ein schlechteres Stimmungsbild erwartet."

Im Jahr 2008 verkaufte die Inka Paletten GmbH europaweit 11,5 Millionen Paletten und rechnet für das laufende Jahr mit einem Rückgang "im Rahmen der sechs Prozent, die auch für die Gesamtwirtschaft prognostiziert werden", sagt Fischer. Der Rückgang betrifft jedoch nicht alle Palettenformate. Der Absatz von Contai­nerpaletten im Format 760 mal 1.140 Millimeter und 1.140 mal 1.140 Millimeter wird nur zum Teil von der Exportschwäche berührt. Verlader und Stauereibetriebe nutzen gerade in der Krise verstärkt die Handlingvorteile dieser Palettentypen, die auf die Innenabmessungen der Überseecontainer zugeschnitten sind, was eine Verladung ohne Leerraum zulässt. Ebenfalls relativ stabil ist der Absatz von Paletten im Halb- und Drittel-Euro-Format sowie der Viertel-Euro-Palette in der Displayausführung für den Handel. Einwegpaletten im Euro-Format sind stärker rückläufig. Fischer: "Hier hatten wir Anfang des Jahres eine größere Nachfrage, weil viele Spediteure wegen der Kosten des Palettentauschs auf Einweg umgestiegen sind. Aber das Thema wird heute von anderen Kostendiskussionen überlagert."

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