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Volkswagen und GAZ unterzeichnen Abkommen über Auftragsfertigung in Russland

GAZ wird im Rahmen der Vereinbarung als Auftragsfertiger die Produktion der Modelle Volkswagen Jetta, Skoda Octavia sowie Skoda Yeti für den russischen Markt übernehmen. Um die stark wachsende Nachfrage im russischen Automobilmarkt schnell bedienen zu können, soll das erste produzierte Modell, der Skoda Yeti, bereits Ende 2012 vom Band laufen.

(v.l.) Marcus Osegowitsch, Generaldirektor der Volkswagen Group Rus, Detlef Wittig, Generalbevollmächtigter der Volkswagen Aktiengesellschaft, Bo Andersson, Präsident und CEO der GAZ Group, Siegfried Wolf, Chairman of the Board / GAZ, und Prof. Winfried Vahland, Vorstandsvorsitzender von Škoda Auto, bei der Unterzeichnung des Abkommens in Nizhny Novgorod.

Prof. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft, zur Vertragsunterzeichnung: "Der russischen Markt ist einer der Wachstumsmotoren für die Automobilindustrie und eine wichtige Säule unserer Strategie 2018. Durch den kurzfristigen Ausbau der Produktionskapazitäten gemeinsam mit GAZ wird der Volkswagen Konzern seine Position in diesem Schlüsselmarkt deutlich stärken." Detlef Wittig, Generalbevollmächtigter der Volkswagen Aktiengesellschaft, erklärte bei der Vertragsunterzeichnung in Nizhny Novgorod: "Die Vereinbarung mit GAZ ist ein weiterer Meilenstein zur Ausweitung unseres industriellen Engagements in Russland. Neben der Auftragsfertigung von jährlich 110.000 Fahrzeugen werden wir auch die Kapazitäten in unserem Werk in Kaluga ausbauen, um am Boom des russischen Marktes partizipieren zu können. Wir freuen uns auf eine weiterhin offene und konstruktive Zusammenarbeit mit GAZ."

Die Zusammenarbeit basiert auf dem Ende Mai mit der russischen Regierung geschlossenen Zusatzabkommen zum Dekret 166 über die Verlängerung der Zollvorteile. Bereits im Februar hatten der Volkswagen Konzern und die Group ein Memorandum of Understanding zur gemeinsamen Automobilfertigung in Russland unterzeichnet. Die Investition in die Produktion in Nizhny Novgorod wird rund 200 Millionen Euro betragen. Die Summe umfasst die Erweiterung und Modernisierung vorhandener Fertigungsanlagen in den Bereichen Lackiererei und Montage sowie den Aufbau eines neuen Karosseriebaus. Zudem wird Volkswagen gemeinsam mit GAZ ein umfassendes Qualifizierungsprogramm für die Mitarbeiter in Nizhny Novgorod durchführen. Die lokal produzierten Modelle werden auf diesem Wege den weltweit gültigen hohen Qualitätsstandards des Volkswagen Konzerns entsprechen. lg

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