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Visuelles Erlebnis mit der Mini-VR-Wall

Visualisierungsmöglichkeiten in der Virtual Reality (VR) sind entweder teuer, räumlich aufwendig oder haben starke thermische Abstrahlung. Einen innovativen Lösungsansatz zeigt Schneider Digital auf der Messe mit der »Mini-VR-Wall«. Hierbei werden vier DLP Monitore »gekachelt« und zu einer Projektionsfläche vereint. Für eine nahtlose Darstellungsfläche ist einfaches Edge-Blending jedoch unzureichend, auch eine spezielle Kalibrierung ist notwendig. Ein dafür konstruiertes Gestell nimmt neben den Monitoren auch eine Projektionsscheibe, die Gehäuseteile und ein Trackingsystem auf. DLP-Monitore bieten im Vergleich zu Projektoren eine höhere Auflösung, ein gleichmäßig helles und farblich homogenes Bild bei minimalem Platzbedarf in der räumlichen Tiefe. Sie haben laut Marktkennern einen unübertroffen günstigen Preis pro Pixel. Mit Hilfe der fotorealistischen Darstellung wird der Produktionsprozess optimiert und beschleunigt. Der Vorteil dieser »Mini« VR-Anlage liegt eindeutig bei Anwendungen der Nutzer in der mittelständischen Industrie. Sie können, wie etablierte VR-Anwender schon seit Jahren, von digitalem Prototyping profitieren.

Ein »großes Erlebnis«: Die DLP-Monitore bieten im Vergleich zu Projektoren eine höhere Auflösung bei minimalem Platzbedarf in der räumlichen Tiefe.

Der Anbieter der Lösung, Schneider Digital, hat diese entwickelt, um den Marktansprüchen gerecht zu werden und den Einstieg in die VR zu erleichtern. Bisherige Lösungen konnten dies weder preislich, räumlich noch thermisch leisten. Der sofort sichtbare Vorteil der neuen Displays liegt im geringen Platzbedarf hinter der Projektionsfläche. Im Gegensatz zu Projektoren benötigt es weniger als einen Meter Raumtiefe, und das bei nahezu beliebig großen Bildflächen unter Einsatz der Segmentierung. Die anderen Vorteile der neuen Technik werden nach dem Einschalten des Displays sichtbar: eine hohe Pixel-Auflösung sowie eine gleichbleibende Bildqualität durch die Vermeidung von Hot-Spot Effekten. Angenehmer Nebeneffekt: Die Wärmeentwicklung und damit auch die Aufheizung der Räume fällt gegenüber Projektoren geringer aus. -sg-

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Schneider Digital Josef J. Schneider e.K., Tel. 08025/9930-0, http://www.schneider-digital.de

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