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VDW-Nachwuchsstiftung und Land Niedersachsen fördern Technologietransfer in die berufliche Bildung

Der Fachkräftemangel ist die Mega-Herausforderung der kommenden Jahre, so das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie mit mehr als 60 Prozent Fachkräften weiß das schon lange. Sie wirbt seit fast 15 Jahren intensiv um qualifizierten technischen Nachwuchs. So wird auch zur EMO Hannover 2011 vom 19. bis 24. September die Jugendsonderschau "Maschinenbauer - Job mit Power" in Halle 25 wieder Magnet für mehr als 6 000 Schülerinnen und Schüler aus Niedersachsen sowie deren Lehrkräfte sein. "In vielen technischen Berufs- und Fachschulen ist ein Besuch der Sonderschau Jugend auf den Metallmessen des VDW seit Jahren fest etabliert", stellt Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer beim EMO-Organisator VDW, fest.

"In vielen technischen Berufs- und Fachschulen ist ein Besuch der Sonderschau Jugend auf den Metallmessen des VDW seit Jahren fest etabliert", stellt Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer beim EMO-Organisator VDW, fest.

Zur EMO Hannover präsentieren sich auf rd. 1 200 m² führende Firmen aus der Werkzeugmaschinenindustrie in Halle 25, Stand C09, als attraktive Arbeitgeber. Ausbildungsleiter und Unternehmenslenker stellen ihre Anforderungen an Auszubildende vor. Auszubildende zeigen, was auf modernen Werkzeugmaschinen produziert werden kann, berichten aus ihrem Berufsalltag und geben Tipps für die Bewerbung. Begleitend präsentieren schließlich mehrere berufsbildende Schulen und Universitäten ihre Angebote für die Metallausbildung bzw. ihre Ingenieurstudiengänge. Darüber hinaus haben die jugendlichen EMO-Besucher, die naturwissenschaftliche Leistungskurse an Gymnasien und Realschulen sowie Berufs- und Technikerschulen in Niedersachsen besuchen, Gelegenheit, das Gespräch mit potenziellen Arbeitgebern aus der Werkzeugmaschinenindustrie zu suchen.

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Organisator des Jugendsonderstands ist die VDW-Nachwuchsstiftung. Sie besteht seit Anfang 2009. "Ziel ihrer Arbeit ist es, die berufliche Bildung in der Metallbearbeitung zu verbessern", umreißt Peter Bole, Leiter der VDW-Nachwuchsstiftung, deren Aufgabe. So wurden bisher beispielsweise gemeinsam mit VDW-Mitgliedern mehr als 1 000 Lehrer und Ausbilder im Bereich CNC-Technik und rechnergestützten Fertigung fortgebildet und gemeinsam mit Partnern Lehr- und Lernunterlagen auf dem aktuellen Stand der Technik erarbeitet. Seit die VDW-Nachwuchsstiftung ihre Arbeit aufgenommen hat, haben die Hälfte von 140 berufsbildenden Pilotschulen aus Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, die sie aktiv begleitet, in neueste Maschinen und Ausstattungen im Bereich der rechnergestützten Fertigung investiert.

Kooperationsvertrag mit dem Kultusministerium Niedersachsen

Zur EMO Hannover, am 21. September 2011, wird die VDW-Nachwuchsstiftung auf dem Jugendsonderstand einen Kooperationsvertrag mit dem Land Niedersachsen abschließen. Schwerpunkt der Kooperation ist der Transfer technischer Innovationen, die Beratung und Information zu technologischen und berufspädagogischen Themen und die damit verbundenen Fortbildungsmaßnahmen in der rechnergestützten Fertigung (CAD/CAM/CNC). Für das niedersächsische Kultusministerium wird Staatssekretär Dr. Stefan Porwol den Vertrag unterzeichnen. lg

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