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VDMA: Überraschende Geschäfte mit Euro-Partnerländern

Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau lag im Juni 2012 um real ein Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Das Inlandsgeschäft stieg um drei Prozent, das Auslandsgeschäft lag mit minus drei Prozent unter dem des Vorjahresniveaus, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am vergangenen Mittwoch in Frankfurt mit.

In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich April bis Juni 2012 ergibt sich insgesamt ein Minus von real sechs Prozent im Vorjahresvergleich. Die Inlandsaufträge lagen mit sieben Prozent im Minus. Bei den Auslandsaufträgen gab es ein Minus von fünf Prozent.

Für das erste Halbjahr - Januar bis Juni 2012 - melden die VDMA Volkswirte insgesamt ein Minus von sieben Prozent im Vorjahresvergleich (Inland minus sieben, Ausland minus sechs Prozent).

"Das aktuelle Bild ähnelt dem der vergangenen Monate: Die Nachfrage aus den Nicht-Euroländern scheint die Talsohle durchschritten zu haben. Die Inlandskurve sank noch ganz leicht weiter. Überraschungen gab es allerdings beim Geschäft mit den Euro-Partnerländern: Der kräftige Zuwachs von 18 Prozent geht zwar einerseits auf einen Basiseffekt zurück. Der Juni 2011 war der zweitschwächste Monat des vergangenen Jahres. Andererseits gab es im Juni 2012 einige Großaufträge", kommentierte der VDMA Konjunkturexperte Olaf Wortmann das Ergebnis. kf

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