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VDMA: Prognose 2013 - Plus zwei Prozent

"Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau traut sich im kommenden Jahr weiteres Wachstum zu", erklärte VDMA-Hauptgeschäftsführer Dr. Hannes Hesse heute in Frankfurt am Main. "Die VDMA-Volkswirte rechnen 2013 mit einem preisbereinigten Plus für die deutsche Maschinenproduktion von rund zwei Prozent. Für das laufende Jahr 2012 erhöhen wir die Prognose ebenfalls auf plus zwei Prozent." Im Februar war noch von einem Nullwachstum ausgegangen worden.

Dr. Hannes Hesse, Hauptgeschäftsführer des VDMA, erwartet für das kommende Jahr ein Plus für den Maschinenbau in toto.

Im ersten Halbjahr 2012 übertraf die Maschinenproduktion ihr Vorjahresniveau um vier Prozent. "Wir sind im Frühjahr besser als erwartet gestartet. Das zieht das gesamte Jahresergebnis nach oben", kommentierte VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers den erfreulichen Zuwachs. Im ersten Quartal expandierte die Maschinenproduktion um gut acht Prozent (+8,1 Prozent). Im darauf folgenden zweiten Vierteljahr lag sie weitgehend auf Vorjahresniveau (+0,2 Prozent). Im weiteren Jahresverlauf dürften sich die Orderrückgänge der ersten Jahreshälfte etwas stärker in der Maschinenproduktion bemerkbar machen und das Jahresergebnis auf ein Plus in der Größenordnung von zwei Prozent drücken.

Für das kommende Jahr 2013 rechnen die VDMA-Volkswirte mit einem weiteren Wachstum von zwei Prozent. Im ersten Quartal 2013 stellen sie sich auf Minusraten ein, denn die Produktion muss sich am hohen Vorjahresniveau messen lassen. Mit Auslaufen dieses Effektes und unter der generellen Annahme, dass sich das weltwirtschaftliche Umfeld aufhellt, dürfte die deutsche Maschinenproduktion wieder ins Plus drehen. Wesentliche Voraussetzung ist eine De-Eskalation der Staatsschulden- und Eurokrise. Dadurch dürften die im laufenden Jahr 2012 noch stark dämpfenden Effekte der rückläufigen Nachfrage aus der Eurozone spürbar abnehmen. Ferner wird unterstellt, dass sich die Konjunktur auf wichtigen Auslandsmärkten, insbesondere der VR China, fängt. Geschäftsfördernd sollten sich schließlich die gute Aufstellung der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer im internationalen Wettbewerb sowie die sich daraus ergebenden Chancen des Gewinns von Marktanteilen auswirken.

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"Uns ist durchaus bewusst, dass diese Prognose einer Zuspitzung der Probleme im Euro-Raum nicht standhält und sie in einem gewissen Widerspruch zur aktuellen Stimmungslage steht", ergänzte VDMA Hauptgeschäftsführer Hesse. "Auch im Maschinen- und Anlagenbau werden nicht alle Fachzweige Produktionszuwächse erwarten können. Das schließt ein Plus für den Maschinenbau in toto aber nicht aus." kf

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