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VDMA: Produktion im Deutschen Maschinen- und Anlagenbau gestiegen

"Die Produktion im Deutschen Maschinen- und Anlagenbau stieg im vergangenen Jahr um 8,8 %", das war die Kernaussage von VDMA-Präsident Dr. Thomas Lindner auf der heutigen Jahrespressekonferenz des Verbandes. "Seit Sommer 2009 sehen wir eine Aufholjagd beim Auftragseingang, die bislang nur im Herbst 2010 durch eine kurze Atempause unterbrochen wurde. So stieg der Branchenumsatz 2010 auf 174 Mrd. Euro (2009 waren es 161,1 Mrd. Euro) und die Kapazitätsauslastung lag im Schnitt bei 79,8% (72,5% in 2009)."

Wichtig hierbei ist eine differenzierte Betrachtung der Teilbranchen. So stiegen beispielsweise die Umsätze bei Bau- und Baustoffmaschinen sowie der Druck- und Papiertechnik erst langsam, während Hütten- und Walzwerkseinrichtungen sowie die elektrische Automation das frühere Niveau zum Teil schon übertroffen haben. Insgesamt liegt der Auftragseingang im Dezember 2010 mit real plus 44% klar über dem Ergebnis des Vorjahres - das Inlandsgeschäft um 38%. Bei der Auslandsnachfrage gab es ein Plus von 46% im Vergleich zum Vorjahresniveau.

Einen deutlichen Seitenhieb erteilte Dr. Lindner in Richtung Industrie zum Thema Zeitarbeit. "Es sei leichtsinnig, das Instrument der Zeitarbeit massiv zu gefährden. Denn sie hat in der Krise, neben der Kurzarbeit, maßgeblich dazu beigetragen, dass die Unternehmen ihre Stammbelegschaft auf einem sehr hohen Niveau halten konnten. Und jetzt ermöglichen sie es den Betrieben ihre Produktion hochzufahren."

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Maschinenbau will 2011 zwanzigtausend Arbeitsplätze schaffen "Die generell gute Performance Deutschlands schlägt sich natürlich auch in der Beschäftigtenentwicklung unserer Branche nieder", betonte der VDMA Präsident. Die Zahl der Beschäftigten in den Stammbelegschaften lag zum Jahresende 2010 bei geschätzt 912.000 Personen. Damit stieg die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit Mai 2010 um circa 10.000 Personen. "Unsere Strategie, Beschäftigung zu halten und so einem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften vorzubeugen, ist aufgegangen. Das ist zweifelsfrei das Verdienst aller Beteiligten, der Arbeitnehmer, der Betriebsräte, der Unternehmen und natürlich auch des Staates beim Thema Kurzarbeit. Die zentrale Rolle, die die Unternehmen und Unternehmer dabei gespielt haben, kommt meines Erachtens in der öffentlichen Wahrnehmung zu kurz. Dies gilt gerade für das Thema Kurzarbeit, das zu über der Hälfte von den Arbeitnehmern und Unternehmen gemeinsam und nicht nur aus öffentlichen Kassen finanziert wurde. Viele Unternehmer haben sich in einem unerwarteten und nicht selbstverständlichen Ausmaß auch ganz persönlich gegen viele Widerstände für den Erhalt von Arbeitsplätzen engagiert. Das verdient hohen Respekt", sagte Lindner. Für 2011 rechnet der VDMA mit einem weiteren Beschäftigungsaufbau von 20.000 Stellen in der Stammbelegschaft, also Ende des Jahres mit ca. 932.000 Beschäftigten.

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