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VDMA: Deutsche Fluidtechnik setzt auf Innovationsnetzwerke und gute Lehre

"Deutschland ist der Hotspot der globalen Fluidtechnik", betonte Christian H. Kienzle, Vorsitzender des Vorstands des VDMA Fachverbands Fluidtechnik, auf der Pressekonferenz anlässlich des 8. Internationalen Fluidtechnischen Kolloquiums (IFK) in Dresden. Kienzle hob den hohen Stellenwert der Innovationsnetzwerke zwischen Industrie und Wissenschaft und deren Bedeutung für den Ingenieurnachwuchs hervor. "Hier sitzen die besten Forschungsstellen und aus unserer Sicht auch die besten Unternehmen. Hier arbeiten die besten Ingenieure und Forscher Hand in Hand."

Christian H. Kienzle, Vorsitzender des Vorstands des VDMA Fachverbands Fluidtechnik


Die Stärke des deutschen Maschinenbaus wird auch deutlich bei der Fluidtechnik, die pneumatische und hydraulische Schlüsselkomponenten für viele Antriebslösungen liefert. Mit einem Weltmarktanteil von 28 Prozent gilt sie als deutsche Domäne. Auch die rasante Verschiebung der Gewichte im Weltmarkt hat die Stärke des deutschen Marktes unterstrichen. Zwar wuchs gerade der nationale Markt Chinas immens - mit einem Anteil von 2,2 Prozent im Jahr 2000 auf 25 Prozent im Jahr 2011. Aber Deutschland konnte als einziges Land seinen Anteil verteidigen und sogar noch leicht ausbauen, von einst 11,5 Prozent auf aktuell 11,8 Prozent.



Kienzle zeigte sich zuversichtlich was die aktuelle konjunkturelle Lage der Fluidtechnik-Branche angeht. "Unsere Flexibilität half uns, den scharfen Einbruch und den rasanten Anstieg zum Nutzen aller gut zu meistern. Unsere Modelle der Arbeitszeitkonten, der Kurzarbeit und Zeitarbeit haben sich bewährt", betonte Kienzle.

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Nach einem Anstieg von 28 Prozent bei der Hydraulik und 19 Prozent bei der Pneumatik 2011 erwartet die Branche auch für 2012 weiterhin ein Wachstum von sieben Prozent bei der Hydraulik und gleichsam sieben Prozent bei der Pneumatik. Ebenso wird für die Fluidtechnik im Allgemeinen mit einem Wachstum von etwa sieben Prozent gerechnet. lg

 

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