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Mit dem Mittelstand auf Augenhöhe

Computer Komplett. Der griffige Name steht beim IT-Dienstleister Steinhilber-Schwehr nicht nur für ein Komplettpaket aus Software, Hardware und Dienstleistungen, sondern fungiert auch als Dachmarke für die Unternehmensgruppe Steinhilber-Schwehr, Ascad, ifax und MTC. Einen guten Namen haben sich die IT-Experten in den vergangenen Jahren vor allem im Mittelstand erarbeitet. Diesem Klientel bietet Steinhilber-Schwehr IT-Lösungen sowohl für den kaufmännischen wie den technischen Bereich.
Die Marke Computer-Komplett soll den Bekanntheitsgrad der Unternehmensgruppe erhöhen und ein weiteres Wachstum bei der Zielgruppe Mittelstand ermöglichen, erklären Karl-Heinz Eberle, Vorstandsvorsitzender (links) und Harald Scheuls, Vorstand der Steinhilber-Schwehr AG.

„Alles aus einer Hand“, das ist nicht neu und klingt auch nicht sehr trendorientiert. Kombiniert mit Expertise und bewährten Produkten ist es aber genau das, was viele mittelständische Entscheider erwarten, weiß Karl-Heinz Eberle, Vorstandsvorsitzender der Steinhilber-Schwehr AG. Das hat er seit 1994 bei dem süddeutschen Unternehmen in Kundengesprächen immer wieder erfahren. Seine IT-Wurzeln hat Eberle bei dem einst renommierten Büromaschinen-Anbieter Kienzle, 1993 legte er mit weiteren Gesellschaftern den Grundstein für die Schwehr System GmbH, die im Jahr 2000 mit Steinhilber fusionierte und seit 2001 als nicht börsennotierte Aktiengesellschaft firmiert. Das Unternehmen wuchs in den Folgejahren sowohl organisch als auch durch Firmenübernahmen. Heute beschäftigt die Aktiengesellschaft 410 Mitarbeiter und erzielt mit rund 3.200 Kunden einen Umsatz von etwa 54 Millionen Euro.

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Das Produkt- und Beratungsportfolio reicht von der Betriebsdatenerfassung über C-Systeme, Produktdatenmanagement bis bin zu CRM, Dokumentenmanagement oder ERP. Eine große Rolle spielt – insbesondere seit der Übernahme der Ascad GmbH – das Product Lifecycle Management. Von Vorteil ist hierbei die wachsende Erkenntnis bei vielen Unternehmen, dass die technische und kommerzielle IT zusammenwachsen müssen, um weitere Potenziale erschließen zu können. Mit der Entwicklung und – insbesondere der Umsetzung – einer PLM-Strategie sind allerdings die meisten Mittelständler überfordert. Professionelle Hilfe ist vonnöten. Viele Entscheider sind an dieser Stelle verunsichert, da viele Anbieter ohne Rücksicht auf die Gegebenheiten am liebsten vorgefertigte Konzepte und die eigenen Produkte anbieten.

Individuelle Beratung und Produkte von der Stange

Hier sehen die Steinhilber-Schwehr Vorstände Karl-Heinz Eberle und Harald Scheuls ein großes Potenzial für ihre Computer Komplett-Philosophie. „Wir treten als neutrale Berater auf mit Branchenexpertise und einem erprobten Beratungskonzept auf“, erklärt Scheuls. „Das Produkt ist zwar wichtig, noch wichtiger ist allerdings das Gelingen eines Projektes“, ergänzt Eberle. „Die Grundlagen der Computer Komplett-Philosophie umfassen zwar Software-Markenprodukte für alle Unternehmensbereiche und Hardwareprodukte namhafter Hersteller, entscheidend ist aber das Dienstleistungsspektrum unserer qualifizierten Mitarbeiter – von der Beratung und Prozessanalyse über Implementierung, Schulung, Support und technischen Service bis hin zum kompletten IT-Outsourcing“, betont er. Am Anfang stehe immer der Blick auf das Unternehmen des Kunden. Dies müsse ein ganzheitlicher Ansatz sein, der sämtliche Geschäftsprozesse und Wertschöpfungspotenziale einschließt. Es nutze wenig, nur an einigen Stellschrauben zu drehen, denn ein Unternehmen sei ein komplexer Organismus. Gleichzeitig sollte der Fokus auf der Harmonisierung der Firmen-Ressourcen liegen. „Der wahre Mehrwert liegt in der intelligenten Verknüpfung aller Abteilungen sowie in der Optimierung und Ausgewogenheit der Ressourcen Personen, Prozesse und Produkte“, erklärt Eberle.

Entscheidend für erfolgreiche IT-Projekte ist nicht nur die Expertise der Berater. Je größer das Projekt, umso wichtiger ist auch die Fairness im Umgang miteinander. Und zwar Fairness für beide Seiten. „Wir können nach einem knappen Briefing kein Angebot für ein PLM- oder ERP-Projekt machen. Dazu müssen wir das Unternehmen und vor allem die betrieblichen Abläufe kennen lernen. Nur dann können wir ein ehrliches Angebot abgeben“, gibt Eberle zu bedenken. Dazu seien die Berater mehrere Tage beim potenziellen Kunden. Dadurch entstehen zwar Kosten noch bevor ein Angebot auf dem Tisch liegt, aber das sei auf jeden Fall günstiger als der Start in ein Projekt mit ungewissem Ausgang.

Den ROI im Blick

Zur Erreichung der hochgesteckten Ziele und zur Standardisierung von Projekten setzt Steinhilber-Schwehr auf erprobte Methoden: P3 W.I.A. P3 steht für Personen, Prozesse und Produkte; W.I.A. für Wertanalyse, Implementierung, Audit. Für PLM-Projekte orientieren sich die Berater außerdem an VDMA-Richtlinien.

In der Praxis sieht das so aus: Im ersten Schritt definieren die Berater zusammen mit dem Kunden das Ziel und planen den Weg dorthin. Danach erfolgt die Implementierung der umfassenden IT-Lösung mit Hardware und bewährter Standardsoftware im Betrieb des Kunden. In einem Audit wird schließlich gemeinsam überprüft, ob das Ziel erreicht wurde. Abgerundet werden die Angebote mit einem Versprechen, das insbesondere Mittelständler außerordentlich schätzen: klare Kosten-/Nutzenaussagen. -sg-

Steinhilber-Schwehr AG, Rottweil, Tel. 0741/1752-0 http://www.steinhilberschwehr.de, http://www.computerkomplett.de

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