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Union Werkzeugmaschinen: Aufträge für 2011 gesichert

Geschäftsführer der Union Werkzeugmaschinen: Gerhard Glanz

die 175 Mitarbeiter der Union Werkzeugmaschinen GmbH Chemnitz haben Grund zum Jubeln. Mit mehr als 13 Millionen Euro Auftragseingang im November und Dezember des vergangenen Jahres hat das Unternehmen das Geschäftsjahr 2011 frühzeitig abgesichert.
"Unsere Gesamtkapazität für 2011 ist damit bereits heute zu rund 70% ausgebucht und das vorherzusehende Geschäftsergebnis daher auf jeden Fall ein Positives" freut sich Geschäftsführer Gerhard Glanz. "Die derzeitige Jahreskapazität liegt bei rund 35 Millionen Euro" ergänzt er auf Rückfrage.
Union führt ihre gute Auftragslage, trotz nach wie vor anhaltender Krise im Großmaschinenbereich der Werkzeugmaschinenbranche, in erster Linie auf die stark gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit ihrer Produkte zurück. "Haben wir bis vor 2 Jahren nur ca. 15% aller entschiedenen Aufträge für uns gewinnen können so liegt diese Trefferquote heute bei ca. 60%. Wir gewinnen also, dort wo wir im Angebot mit dabei sind, cirka 4-mal so oft gegen den Mitbewerb wie früher - und das, obwohl um jede einzelne Maschine weltweit hart gekämpft wird", so Andre Rehn, Marketingleiter über die erfreuliche Statistik.
Das Unternehmen stellt große Bohrwerke und Fräsmaschinen her und zählt damit zu den Mitgliedern einer der am schwersten von der Wirtschaftskrise betroffenen Branchen Deutschlands, nämlich den Herstellern von Werkzeugmaschinen. Große finanzielle Schwierigkeiten durch extreme Einbrüche beim Auftragseingang bis hin zu Insolvenzen schüttelten die Branche 2010 heftig durch.
Mit einem, in der Finanz-Fachsprache als "Double Digit EBIT" bezeichneten Betriebsergebnis von über 10% in 2010 zählt Union damit weltweit zu den ganz großen Ausnahmen der Branche. "Dass höchste Qualität Made in Germany nicht teuer sein muss bzw. darf ist das Credo des Unternehmens, dem sich jeder einzelne Mitarbeiter mit ganzem Herzen verschrieben hat. Damit hat sich das fast 160 Jahre alte Traditionsunternehmen zum Anbieter mit dem weltweit besten Preis-/Leistungsverhältnis hochgearbeitet" begründet Glanz nicht ohne Stolz auf seine Mannschaft den Erfolg.
Die Aufträge fkamen im vergangenen Jahr vorwiegend aus Russland, Deutschland, USA, China und Osteuropa. Aber auch in Südamerika und im nahen Osten wurde gepunktet. Die relativ schwache Nachfrage aus dem Heimmarkt Deutschland konnte durch die internationalen Erfolge gut kompensiert werden. Im abgelaufenen Jahr kamen erstmals rund 75% aller Aufträge aus den Exportmärkten. In
der Vergangenheit lag die Exportquote stets nur bei 30 bis 40%. Marketingchef Andre Rehn ist im Hause Union nicht alleine wenn er nach erfolgreich absolvierter Krisenstrategie nun fest an die erfolgreiche Umsetzung der ausgearbeiteten Wachstumsstrategie glaubt. "Wir sind überzeugt, dass wir unseren Anteil am Weltmarkt
weiter deutlich steigern werden und unser Team bis 2013 um rund 100 Mitarbeiter wachsen wird; aber - bei uns ist nur Platz für die Besten" betont er.

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