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Turck: steigert Umsatz um mehr als 30 Prozent

Der Automatisierungsspezialist Turck erwartet für das Geschäftsjahr 2010 einer deutliche Umsatzsteigerung von über 30 Prozent. Wie Turck-Geschäftsführer Christian Wolf anlässlich einer Pressekonferenz in Gelsenkirchen mitteilte, dürfte der konsolidierte Umsatz der Turck-Gruppe am Jahresende 350 Millionen Euro übersteigen. Die Mitarbeiterzahl an allen 27 Standorten stieg 2010 um gut sieben Prozent auf weltweit 2.740. In Deutschland beschäftigt das Familienunternehmen an seinen Standorten in Mülheim an der Ruhr, Halver und Beierfeld rund 1.400 Mitarbeiter - darunter 57 Auszubildende.

Turck-Geschäftsführer Christian Wolf erwartet für das Geschäftsjahr 2010 eine Umsatzsteigerung von mehr als 30 Prozent.

"Nach einem furiosen Jahr 2010 werden wir das Unternehmen nun nachhaltig für eine erfolgreiche Zukunft positionieren", sagt Wolf. "Bereits für 2011 haben wir uns als ambitioniertes Ziel die Umsatzmarke von 400 Millionen Euro gesetzt." Um die Ziele zu erreichen, werde man nach Aussagen des Turck-Geschäftsführers an vielen Stellschrauben drehen. Dazu zählten unter anderem die Definition regional-, branchen- und applikations¬spezifischer Lösungsportfolios mit einem entsprechend aufgestellten Vertrieb, die Komplexitätsreduktion mittels Modularisierung und Plattformentwicklungen sowie die Definition adäquater Preissysteme für Systemlösungen und Serviceleistungen.

Auch die Internationalisierungsstrategie will Turck weiter forcieren. Schon im kommenden Jahr ist neben der Gründung zweier weiterer Tochtergesellschaften in der Türkei und Brasilien die Intensivierung der Vertriebsaktivitäten der Töchter in Indien und Russland geplant. Die Niederlassungen in Österreich, Polen und Tschechien sollen zudem in neue Büroräumlichkeiten umziehen, um dem erwarteten Wachstum gerecht werden zu können. An den zentralen Standorten in Mülheim und Halver wird das Familienunternehmen ebenfalls investieren, unter anderem in die Modernisierung der Lagerlogistik in Mülheim sowie in die Erweiterung der Produktionsfläche in Halver um 11.000 Quadratmeter. Allein letzteres schlägt im Investitionsplan mit rund 15 Millionen Euro zu Buche. lg

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