Trumpf

Andreas Mühlbauer,

Umsatz steigt auf 3,6 Milliarden Euro

Die Trumpf Gruppe verbucht zum Abschluss des Geschäftsjahrs 2017/18 am 30. Juni 2018 eine deutliche Steigerung von rund 15 Prozent beim Umsatz. Der Wert beläuft sich nach vorläufigen Berechnungen auf 3,6 Mrd. Euro. Im Geschäftsjahr 2016/17 waren es noch 3,1 Mrd. Euro. Der Auftragseingang stieg auf 3,8 Mrd. Euro. Das entspricht einem Plus von rund 13 Prozent.

Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller: "In vielen Märkten haben wir unsere Planungen übertroffen." © Trumpf

Nach Deutschland mit über 700 Mio. Euro Umsatz sind die USA und China mit jeweils rund 450 Mio. Euro die größten Einzelmärkte. Auch die Entwicklung der Umsätze mit europäischen Kunden ist erfreulich. Einen maßgeblichen Effekt hierauf hat der Ausbau des EUV-Geschäfts. An den niederländischen Kunden ASML liefert Trumpf spezielle Laser, die mit Hilfe ultravioletter Strahlung Oberflächen von Chips für die Computerindustrie belichten.

Zuwachs bei 3D-Druck und Lasern

"In vielen Märkten haben wir unsere Planungen übertroffen, dazu haben alle unsere Produkte beigetragen. Erfreuliches Wachstum können wir auf den Zukunftsfeldern des Additive Manufacturing, also des industriellen 3D-Drucks, sowie im Lasergeschäft für die Hersteller von Mikrochips verbuchen", sagt Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller. "Trotzdem beobachten wir die Entwicklung der weltweiten Konjunktur sehr aufmerksam. Denn es mehren sich die Zeichen, dass diese lange Phase des Aufschwungs bald vorüber sein könnte. Darauf wollen wir vorbereitet sein."

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Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gruppenweit wuchs um mehr als 10 Prozent auf rund 13.500. In Deutschland waren zum Stichtag 30.06.2018 mehr als 6.700 Mitarbeiter tätig, davon knapp 3.900 am Stammsitz in Ditzingen.

Investitionen in Betriebsgebäude

Trumpf hat im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter in die digitale Vernetzung investiert und damit begonnen, die Prozesse in der maschinellen Blechbearbeitung hin zu einer autonomen Fertigung zu optimieren. Ein großer Teil der Investitionen floss wieder in die bauliche Erweiterung von Standorten im In- und Ausland. Am Stammsitz in Ditzingen entstanden ein Produktionsgebäude mit Reinräumen und Büroflächen zur Erweiterung der Hochtechnologieproduktion, insbesondere für die Fertigung von Lasern, die in der EUV-Lithographie für Mikrochips eingesetzt werden.

An den Standorten in Teningen und Schramberg hat das Unternehmen ebenfalls in Produktionsgebäude investiert. In China entstand der größte Produktionsstandort der Gruppe. Insgesamt entfiel der Großteil der Investitionssumme auf die Standorte in Deutschland. Wesentliche Investitionen wurden auch an den Standorten in den USA und Asien getätigt.

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