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Trumpf Maschinen Austria erhält Titel "Fabrik 2011"

Die Biegemaschinen dieses Unternehmens entstammen der effizientesten Produktion ganz Österreichs: Die Trumpf Maschinen Austria Ges.mbH & Co KG hat vor wenigen Tagen den Titel "Fabrik 2011" gewonnen.

Geschäftsführer Armin Rau sowie Betriebsleiter Thomas Saiko (1. u. 2. v. rechts) bei der Verleihung der Urkunde zur Fabrik 2011.

21 Firmen hatten sich dem von Fraunhofer Austria sowie den Fachmedien Industriemagazin und Factory ausgeschriebenen Produktionswettbewerb gestellt. In einem dreistufigen Verfahren absolvierten sie eine Erhebung der Unternehmens-kennzahlen, eine kritische, ganztägige Werksbesichtigung und schließlich einen Vortrag vor Publikum und Jury.

"Wir benchmarken viel, der Wettbewerb war eine weitere Chance herauszufinden, wo wir wirklich stehen", sagt Alfred Hutterer, der mit Armin Rau das Paschinger Führungsduo stellt. Rau, technischer Chef des Trumpf Biegemaschinen-Werkes, sieht es genauso. "Wir wollten wissen, wie gut wir wirklich sind", sagt er. Die Antwort darauf fiel erfreulich aus. Der Betrieb verfolge seit Jahrzehnten eine unheimlich konsistente Strategie und habe eine enorme Kontinuität im Management, so die Jury. Vor allem aber sei die Produktion Weltspitze.

Schon 1999 war der Betrieb mit einer Fließlinie zur Montage von Biegemaschinen sozusagen in ein neues Zeitalter aufgebrochen. Heute sind die Paschinger mit ihren drei Fließlinien für hydraulische und elektrische Abkantpressen sowie Robotik noch immer eine Ausnahmeerscheinung im Maschinenbau. Zwölf verschiedene Typen des Hydrauliksegments - über tausend Maschinen pro Jahr - fertigen die Oberösterreicher auf einer Linie. So effizient, "dass wir in der Krise bei halbem Umsatz immer noch Gewinne schrieben", so Hutterer.
Das Erfolgsgeheimnis des Unternehmens ist das Produktionssystem "Synchro", an dem die Wettbewerbsjury nur Gutes fand. Für den Käufer der Maschine optimal: "In 17 Tagen bauen wir dem Kunden jede Maschine, die er haben will", so Rau.

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