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Tox Pressotechnik spendet Clinch-Presse an FHWT Diepholz

Das Technologie-Unternehmen Tox Pressotechnik hat der FHWT Private Fachhochschule für Wirtschaft und Technik, Studienbereich Ingenieurwesen, in Diepholz ein komplettes Tox-Pressensystem inklusive Prozessüberwachung und Werkzeugsets zum Tox-Clinchen übergeben. Das 85 kN Presskraft leistende Pressensystem zum Clinchen soll die studentische Ausbildung im Fachbereich Maschinenbau, der von Prof Dr.-Ing. Carsten Bye geleitet wird, nachdrücklich unterstützen. Das Pressensystem erlaubt es, die anwenderorientierte Forschung zu intensivieren und die Maschinenbau-Studenten schon frühzeitig und noch näher an die Praxis heranzuführen.
Das Pressensystem samt clinchtechnischer Ausrüstung und Prozessüberwachung wurde Ende Februar von Dr. Rüdiger Timmermann, Technischer Leiter Tox Pressotechnik, in den Räumen der FHWT Diepholz an Prof. Dr. Bye, die Mitarbeiter und die versammelten Studenten übergeben. In einer kurzen Ansprache bedankte sich Dr. Bye im Namen der FHWT und der Studentenschaft für die großzügige Spende und kündigte an, die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen im Bereich der studentischen Ausbildung wie der praxisnahen Forschung forcieren zu wollen.
"Das Thema Clinchen hatte in der Vorlesung zur Fügetechnik schon immer eine zentrale Bedeutung. Des Weiteren konnte im letzten Semester im Hauptstudium ein Wahlpflichtmodul Vertiefung Fertigungstechnik durchgeführt werden, in dem von den Studenten speziell das Clinchen intensiv untersucht wurde. Jetzt haben wir die Möglichkeit, die zu untersuchenden Clinchverbindungen selbst herzustellen, wodurch sich ein geschlossenes Bild der gesamten Prozesskette ergibt", so Dr. Bye in seinem Statement.
Die FHWT bietet damit ihren Studenten die Möglichkeit, schon früh alles über die modernsten Fertigungsverfahren zu lernen. So werden hier bereits die Vorzüge des Clinchens, z.B. mit dem Tox-Rund-Punkt und seinen Varianten, erklärt und nahe gebracht. Die Clinch-Punkte werden lediglich durch (Kalt-)Umformen und nicht durch Verschränken des Materials hergestellt. Dabei entsteht eine dichte Verbindung, die sich nicht mehr lösen lässt. Mit Rund-Punkten können Bleche gleicher oder verschiedener Dicken, gleicher oder verschiedener Materialien, galvanisch behandelte, lackierte oder pulverbeschichtete Teile sowie solche mit hochwertigen Oberflächen (gebürsteter Edelstahl, endbehandeltes, lackiertes Coil-Material etc.) problemlos und sicher verbunden werden. Selbst Zwischenlagen wie Filze, Kleber und Folien können eingebracht und im Verbindungsprozess verarbeitet werden. Mechanische Vorbereitungen sind nicht erforderlich. Mit diesem Wissen ist es den Studenten später möglich wirtschaftliche, materialsparende Leichtbaubauteile zu konstruieren und bis hin zum Energieverbrauch für die Produktionseinrichtungen Vorteile für ihre Arbeitgeber zu erzeugen. kf

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