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Studie: Gute Aussichten für Gaskraftwerke

Dem Weltmarkt für Gaskraftwerke steht ein gesundes Wachstum in allen Regionen der Welt bevor, da die einzelnen Länder sich mehr und mehr für die rückstandsfreien Verbrennungsmöglichkeiten und die flexible Einsatzfähigkeit entscheiden, heißt es in einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan. Während der Markt kurzfristig noch gebremst werde, seien die mittel- bis langfristigen Aussichten für Strom aus Erdgas solide. Nordamerika und Europa, heißt es weiter, werden den Markt aufgrund ihrer hohen installierten Gaskapazität anführen.

In der Studie prognostiziert Frost & Sullivan, dass der Kapazitätszuwachs durch Gaskraftwerke bis 2020 weltweit 537 GW betragen wird. Ein wichtiger Antriebsfaktor sei dabei die Unbeliebtheit von Kohle in den entwickelten Regionen. Verbunden mit den niedrigen Gaspreisen in Nordamerika werde dies zu einem graduellen Auslaufen von Kohlekraftwerken führen, die wiederum durch gasbetriebene Kraftwerke ersetzt würden.

Die Stromerzeugung durch Erdgas werde zudem angetrieben von der hohen Verfügbarkeit an Erdgas aufgrund neuer Pipelines wie Nabucca, die Erweiterung der weltweiten LNG-Produktion durch den führenden Hersteller Qatar sowie dem Boom in der Schiefergasproduktion, angeführt von den Vereinigten Staaten und sich graduell ausweitend in anderen Regionen.

Die hohe Verfügbarkeit von Gas verbunden mit dem wirtschaftlichen Abschwung habe zu einer längeren Phase relativ niedriger Gaspreise geführt, was wiederum die Stromerzeugung durch gasbetriebene Kraftwerke antreibe.

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"Voraussichtlich wird es bei Finanzmitteln für neue Gaskraftwerke kurzfristig zu Engpässen kommen, insbesondere durch die Schuldenkrise in der Eurozone, das geringe Vertrauen in den Märkte sowie die mangelnde Liquidität im Bankensektor", erläutert Frost & Sullivan Industry Director, Harald Thaler. "Zudem hat der Stromverbrauch vieler Länder der entwickelten Welt noch nicht das Niveau von vor der Krise erreicht." Betrachte man jedoch die Probleme bei Kohle und Atomenergie, wo sich die Entwicklungen als Folge von Fukushima verlangsamt haben, werde die Stromerzeugung aus Erdgas profitieren. Die grössere Flexibilität der Einsatzfähigkeit bei Gasturbinen, schnellere Inbetriebnahmen sowie höhere Teillasteffizienz, werden die entscheidenden Merkmale sein, heißt es weiter. "Der Nahe Osten und China werden die führenden Regionen bei der Stromerzeugung aus Erdgas im derzeitigen Jahrzehnt sein," schliesst Thaler. "Der Weltmarkt wird zudem gestützt durch die wachsende Nachfrage aus den Schwellenländern sowie dem Ersatzbedarf durch die Stillegung von Kohlekraftwerken, speziell in Europa und Nordamerika."

Die Studie Global Prospects for Gas-Fired Power Generation (M76D) ist Bestandteil des Energy Growth Partnership Service Programms, das außerdem Analysen u.a. zu den folgenden Bereichen umfasst: European Solar Power Markets, Global Prospects for Coal-Fired Power Generation, Global Gas Genset Market, Russian Gensets Market, Western European Power Plant Services Markets, Smart Grids in Europe. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Informationen zur Studie erteilt Katja Feick - Corporate Communications, E-Mail: katja.feick@frost.com.

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