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Spezialprofile: Zollern investiert 10 Millionen

Mit der Inbetriebnahme der neuen Werkshalle und neuer Produktionsanlagen schließt Anfang September eine fast zweijährige Investitionsphase am Zollern-Standort Laucherthal in Baden-Württemberg ab. Nachdem im Jahr 2010 bereits der Standort Mannheim in das Baden-Württembergische Hauptwerk integriert wurde, sind nunmehr alle Bedingungen geschaffen, um den Geschäftsbereich "Spezialprofile" langfristig international wettbewerbsfähig aufzustellen.

Dr. Klaus F. Erkes, CEO der Zollern-Gruppe, und Richard Conzelmann, Geschäftsfeldleiter Spezialprofile, im erweiterten Produktionsbereich.

Anfang September 2012, schließt Zollern seine zweijährige, strategische Investitionsphase im Geschäftsbereich "Spezialprofile" ab. Die ursprüngliche Produktionsfläche wird damit von 16.980 um weitere 2.000 Quadratmeter erweitert. In diesem Zusammenhang wurden die Produktionsanlagen erneuert und ergänzt sowie sämtliche Fertigungsabläufe optimiert. Dr. Klaus F. Erkes, CEO des Zollern-Konzerns, begründet die 10 Millionen-Investition: "Wir sind im Markt der Spezialprofile das führende Unternehmen. Mit der Bündelung der Aktivitäten an einem Standort im Jahr 2010 haben wir bereits erhebliche technologische und organisatorische Effekte erzielen können. Mit den folgenden Investitionen haben wir nun eine mustergültige Fertigung aufgebaut, die uns höchste Effizienz und technologische Weltklasse garantiert. Damit sind wir im internationalen Wettbewerbsumfeld für die Zukunft bestens aufgestellt."

Die Investition in zwei neue Ziehbänke erweitert das Produktspektrum von Zollern auf Profile bis zu einer Größe von 60 kg/m. Dies entspricht einer Erweiterung um 25 Prozent im Vergleich zu bisherigen Abmessungsbereichen. Zwei zusätzliche automatische Richtpressen, die mannlos betrieben werden können, garantieren gleichmäßige Produktqualität und schaffen zusätzliche Richtkapazität von 6000 Tonnen pro Jahr. Ein dritter wesentlicher Bereich des Investition betrifft die Wärmebehandlung der Profile, die das Unternehmen mit einem sogenannten Haubenofen weiter ausgebaut hat. Unter Schutzgas werden hier die Profile wärmebehandelt, ohne dass es zu Verzunderungen oder Randentkohlungen kommt.

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Richard Conzelmann, Geschäftsfeldleiter Spezialprofile: "Nicht der größte Brocken der Investition, aber ein wich-tiger ist der Aufbau einer Probenziehbank. Hier können wir zukünftig, ohne den Produktionsablauf unterbrechen zu müssen, Muster für die Neuprojekte mit unseren Kunden fertigen. Damit haben wir zukünftig noch viel besser die Möglichkeit, uns mit neuen Anwendungsmöglichkeiten von Spezialprofilen zu beschäftigen." kf

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