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Solidworks trifft Hollywood

Vom Maschinisten und Lastwagenfahrer zum elffachen Oscar-Gewinner: Hollywood-Regisseur James Cameron ist der diesjährige Stargast der Solidworks World 2010, die vom 31. Januar bis 3. Februar in Anaheim, Kalifornien, stattfindet. Camerons Filme wie Titanic, Aliens und Terminator spielten mehr als drei Milliarden US-Dollar ein. Als Meister der Innovation ist er einer der wenigen Lichtgestalten der Filmindustrie, die ein Publikum von mehr als 4.000 Solidworks Anwendern inspirieren können.
Cameron entwickelte im Laufe seiner Karriere viele Technologien, um Grenzbereiche, wie etwa den Mars, zu erkunden. Zu seinen Erfindungen zählen eine Film-, Beleuchtungs- und Roboterausrüstung, die dem hohen Druck der Tiefsee Stand hält, ein 3D-Digitalkamerasystem zur parallelen Aufnahme von Filmmaterial in 2D und 3D sowie ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge mit Faserspule in Miniausführung für große Tiefen. Für Camerons neuen 3D-Spielfilm Avatar waren mehr als zwei Jahre Vorbereitungszeit für die Entwicklung neuer Produktionstechnologien erforderlich. Innovationen, mit denen computergenerierte Darsteller in Live-Action-Szenen eingebunden werden, sind die bildbasierte Gesichts- und Mimik-Modellierung, eine virtuelle Echtzeitkamera für die computergenerierte Produktion sowie das Simulcam-System. Diese Techniken werden mit stereoskopischer Fotografie kombiniert, um Live-Action-Material mit computergenerierten Aufnahmen zu mischen.
Die Solidworks World bietet Teilnehmern die Gelegenheit, Kontakte zu pflegen und in mehr als 150 Schulungen ihre Kenntnisse zu erweitern. Im 550 qm großen Partner Pavilion werden mehr als 100 mit Solidworks konstruierte Produkte präsentiert. Ferner stellen dort über 100 Partner ihre Technologie-produkte zur Ergänzung der Solidworks Software vor. -sg-

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