Smart Automation Austria

„Fixtermin im Kalender“

Bereits zum siebten Mal findet Anfang Oktober in Linz die Smart Automation Austria statt. Einen Gesamtüberblick über die aktuellen Innovationen der Automatisierungsbranche zu vermitteln ist das Ziel der Fachmesse. Rund 190 Aussteller aus dem In- und Ausland geben sich diesmal ein Stelldichein.

Aktuelle Lösungen für die Fertigungs- und Prozessautomation werden auf der Smart Automation Austria zu sehen sein (Bild: Reed Messe/Kolarik)

Voll belegt sein wird das Design Center Linz, wenn dort vom 4. bis 6. Oktober die Smart Automation Austria ihre Pforten öffnet. Das ist zumindest die Aussage der Veranstalter. Bereits zum siebten Mal – it`s magic! – findet die von der Reed Exhibitions Messe Salzburg veranstaltete Fachmesse für industrielle Automation statt. Vielen gilt sie inzwischen als Informations- und Kommunikationsplattform der österreichischen Automatisierungsbranche und – so der Veranstalter – „als Pflichttermin für Entscheidungsträger“ aus fast allen Schlüsselbranchen. Insbesondere Vertreter der Automobil- und Zulieferindustrie, der Metallverarbeitung, der chemischen Industrie sowie aus Elektrotechnik, Kunststoffindustrie, Holzverarbeitung und dem allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau werden erwartet. Aber auch Besucher aus Nahrungs- und Lebensmittelindustrie, Pappe- und Papierindustrie, Pharma- und Medizinindustrie und der Textilindustrie will die Messe ansprechen.

„Die Fachbesucher können sich in Linz auf eine umfassende Leistungsschau mit brandaktuellen Lösungen für die gesamte Fertigungs- und Prozessautomation freuen“, meint Johann Jungreithmair, der CEO des Veranstalters. Und Christian Friedl, der themenverantwortliche Leiter des Geschäftsbereichs Messen ergänzt: „Rund 190 Direktaussteller (…) und 215 zusätzlich vertretene Firmen aus dem In- und Ausland decken alle wichtigen Angebotssegmente aus den Bereichen Antriebstechnik, automatisiertes Handling, Bussysteme und industrielle Kommunikation, Bedienen und Beobachten, Visualisierungstechnik, Dienstleistungen, Engineering für die Automation, Industrie-Elektronik, Pneumatik für die Automation, Mess- und Regeltechnik, Prozess-Leittechnik, Sensorik und industrielle Bildverarbeitung sowie Steuerungstechnik/SPS ab“.

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Problemlösungen für die Praxis

Neben den zahlreichen technischen Neuerungen und Trends der Aussteller informiert ein Rahmenprogramm zusätzlich über aktuelle Themen. Die Messeleiterin Eveline Sigl ist überzeugt davon, dass „die Fülle an zukunftsorientierten Expertenvorträgen und Workshops nicht nur in idealer Weise das breite Angebot der Anbieter ergänzt, sondern durch die Vermittlung von anwenderorientiertem Know-how auch konkrete Problemlösungen für die Praxis bietet. Die Titel der Vor- und Beiträge reichen hier von „Profibus- und Profinet-Diagnose in der Praxis“ über „Neue Roboterfunktionen“ und „Maschinensicherheit – die neue Maschinenrichtlinie“ bis hin zu „Thermografie in der elektrischen Instandhaltung“ oder „Im Dialog mit der Steuerung – Kommunikation ohne Grenzen“. Für alle, die sich vorab genauer informieren möchten: Das komplette Rahmenprogramm der drei Messetage ist stets aktuell im Internet unter www.smart-automation.at/programm abrufbar.

Gute Messe, gute Themen und ein Blick in die Ausstellerliste zeigt auch gute Namen – okay, aber warum soll die Messe gleich ein „Pflichttermin“ sein? Wolfgang Keiner, der Geschäftsführer von Festo Österreich sagt: „Die Messe hat sich ausgezeichnet etabliert. Wir freuen uns schon auf den Automatisierungstreffpunkt in Linz, bei dem wir heuer die Durchgängigkeit unseres Lösungsangebots unterstreichen werden. Vom Antrieb – elektrisch oder pneumatisch – über die Steuerung bis zur Bildverarbeitung, Sensorik und weitreichendem Condition Monitoring (…)“. Und Manfred Brandstetter, Head of Industrial Automation Systems bei Siemens Österreich, betont: „Die ‚Smart Automation Austria’ ist für uns die wichtigste österreichische Automatisierungsmesse und bietet eine gute Gelegenheit, unsere zahlreichen Produktinnovationen unseren Kunden in einem attraktiven Rahmen zu zeigen. Gerade im derzeitigen sehr guten wirtschaftlichen Umfeld freuen wir uns, mit unseren Kunden über zukünftige Projekte und Konzepte auf der Messe zu diskutieren.“ Der Geschäftsführer von Dorninger Hytronics Karl Fischereder nutzt die Messe, um sich „ein Bild über die aktuelle Marktsituation und über neue Trends in der Automatisierungstechnik zu machen“. Er meint außerdem : „In den letzten Jahren ist für uns und unsere Kunden das Thema Energieeffizienz immer wichtiger geworden; dies lässt auf spannende Innovationen und Entwicklungen der Aussteller hoffen. Außerdem nutze ich die Gelegenheit, um bei entspannten Fachgesprächen mein Netzwerk an bestehenden Kontakten zu pflegen. An der ‚Smart’ schätze ich insbesondere die Möglichkeit, innerhalb eines Tages einen konzentrierten Branchenüberblick über die Welt der Automatisierung zu erhalten“. Auch Martin Kopf, der Leiter des Technischen Büros Elektrik/ Elektronic Engineering Office des Unternehmens Franz Haas Waffel- und Keksanlagen-Industrie sagt: „Die Smart Automation Austria hat sich durch ihre klare Fokussierung auf Automatisierung zu einer kompakten und kompetenten Fachmesse entwickelt. Da die meisten relevanten Automatisierungsanbieter vertreten sind, kann man sich einen guten Überblick über Neuerungen und aktuelle Trends verschaffen. Die Messe ist hochkarätig besetzt, zentral gelegen und dennoch überschaubar und daher für mich ein Fixtermin im Messekalender.“ ms

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