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Simulationsumgebung: LMS Virtual.Lab soll "fast wie echt" sein

LMS hat nun Version 11 seiner multidisziplinären Entwicklungsplattform LMS Virtual.Lab vorgestellt mit dem Ziel, die virtuelle Simulation noch realistischer zu machen - "fast wie echt". Dazu sei die Software rundum erneuert worden, betont der Hersteller. Berechnungen zu struktureller Integrität, Mehrkörperdynamik, Akustik- und Schwingungsverhalten sowie Betriebsfestigkeit könnten schnell und effizient erfolgen.

Geräuschanalyse einer Einspritzanlage mit Version 11 der Entwicklungsplattform LMS Virtual.Lab. (Bild: LMS)

"Bei der Entwicklung der Version 11 ließen wir uns von den Anforderungen unserer Kunden und von Markttrends leiten", erläutert Stefaan Goossens, Vice President Simulation von LMS. "Deshalb legten wir besonderen Wert darauf, Funktionen des Produkts zu erweitern und neue Marktanforderungen einzubinden." Dazu gehören unter anderem die folgenden Punkte:

Im Bereich Mehrkörpersimulation bietet Version 11 erweiterte Customizing-Funktionen für die vorlagenbasierte Simulation, eine Anwendung für Fahrdynamik und die nahtlose Integration mechatronischer Subsysteme. LMS Virtual.Lab Motion umfasst jetzt den neuen LMS Virtual.Lab Composer, mit dem sich Benutzeroberflächen per Drag-&-Drop-Funktion erstellen und branchenspezifische Anwendungen einfach anpassen lassen. So soll die Simulation der Mehrkörperdynamik zu einem äußerst effizienten Prozess werden. Da zudem integrierte multidisziplinäre Subsysteme nicht mehr aus der Produktentwicklung wegzudenken sind, bietet Version 11 Schnittstellen zur Koppelung von Simulationsverfahren zu LMS Imagine.Lab AMESim (für Modelle von hydraulischen, pneumatischen oder elektrischen Subsystemen) und Simulink (für Steuerungen).

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Zu den neuen Hauptfunktionen im Bereich Akustik gehören die vibroakustischen Solver, Erweiterungen in der Aeroakustik und die Funktionen für Analysen des gesamten Frequenzbereichs in Kabinen und geschlossenen Räumen durch Ray-Tracing. Für Analysen des Akustik- und Schwingungsverhaltens ist in Version 11 nun der FEM-Solver von Samtech (übernommen im letzten Jahr) für vollständig gekoppelte vibroakustische Analysen enthalten. Simulationen leichter Dämmstrukturen - etwa von Verbundstoffen, Kunststoffen oder komplexem Laminat - lassen sich so vollständig, effizient und exakt ausführen.

Im Hinblick auf die Betriebsfestigkeit ermöglicht Version 11 eine genauere und effizientere Simulation von Schweißverbindungen. Mit LMS Virtual.Lab Durability lassen sich Größeneffekte einbeziehen und alle typischen Strukturen von Schweißnähten in einem FE-Netz automatisch ermitteln. Mit der Lösung müssen Schweißverbindungen also nicht mehr aufwendig manuell modelliert werden, so dass sich große verschweißte Baugruppen deutlich schneller simulieren lassen.

Weitere Details liefert die folgende Website: www.realworldready.com -co-

LMS Deutschland GmbH, München
Tel. 089/548495-10, www.lmsintl.com

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